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Pressemitteilungen

Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Rohrbruch

Der WAZV Werder-Havelland gibt bekannt, dass es aufgrund einer Havarie in Werder (Havel) an der B1, Abzweig Glindow, zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen wird. Für die Behebung der Schäden wird in diesem Bereich die Fahrspur der Bundesstraße in Richtung Brandenburg bis zum 24. Mai gesperrt. Der Verkehr wird über die Linksabbiegerspur an der Baustelle vorbeigeleitet. Für die Verkehrsbeeinträchtigungen bittet der WAZV um Verständnis.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Schiffshochzeit auf der MS Bismarckhöhe

In Werder (Havel) gibt es eine neue Möglichkeit der Eheschließung auf der Havel. Paare, die gern heiraten wollen, können das von Mai bis September an jedem dritten Freitag im Monat auf der MS Bismarckhöhe tun. Die erste Werderaner Schiffshochzeit fand am Freitag, den 17. Mai, statt. Bis dahin traute Werders Standesamt Paare im Alten Rathaus oder in der Petzower Kirche, sagt Werders langjährige Standesbeamte Elvira Schröder.

Von den jährlich bis zu 170 Trauungen finden rund 60 Prozent im Rathaus, 40 Prozent in der Kirche statt, sagt Elvira Schröder. Mit der neuen Variante möchte man Heiratswilligen nun einen dritten attraktiven  Ort bieten, um den Bund fürs Leben zu schließen. „Ich glaube, dass das von den Leuten gut angenommen wird.“ Die ersten Paare, die sich angemeldet haben, hätten ihr von ihrer Verbindung zum Wasser und zur Natur erzählt, so Elvira Schröder weiter. „Die finden unsere Idee richtig schön.“

Partner der Havelhochzeit ist die Reederei Bernd Kuhl. Sie bietet mit der MS Bismarckhöhe seit Jahren Ausflugsfahrten durch die Werderaner Havelregion an und verchartert das Fahrgastschiff auch für Feiern und Events. Das Team von Geschäftsführer Patrick Kuhl stattet für die Termine den Salon im Bug des Motorschiffs entsprechend festlich aus. Bis zu 16 Gäste haben im Trauzimmer Platz, insgesamt passen 70 Personen aufs Schiff. Wenn die Ringe getauscht werden, ertönt das Typhon.

Da es sich um einen amtlichen Akt handelt, muss der Steuermann eine wichtige Regel beachten: Er muss in der Gemarkung Werder bleiben. „Schließlich steht ja ,Werder (Havel)‘ auf der Eheurkunde“, sagt Elvira Schröder. Da gebe es keinen Spielraum. „Zum Glück ist die Fahrrinne von der Insel auf Werderaner Seite, aber wenn wir durch die Baumgartenbrücke fahren, wird es schwierig“, sagt Patrick Kuhl augenzwinkernd. Rund 45 Minuten soll die Fahrt mit Trauung dauern. Die Gäste haben auf Wunsch die Möglichkeit, anschließend eine längere Runde zu drehen und auf dem Schiff zu feiern.

Der 60 Tonnen schwere Kahn wird von Dieselmotoren aus den 1970er-Jahren angetrieben, „Damit sind wir eher gemütlich unterwegs“, so Patrick Kuhl. Neun bis zwölf Kilometer schnell fahre die MS Bismarckhöhe, in diesem Jahr werden neben den üblichen Tagesfahrten erstmals auch Linienfahrten mit den Stationen Resort Schwielowsee in Petzow und dem Schiffsanleger in Töplitz angeboten. In Werderaner Heimathafen liegt die MS Bismarckhöhe direkt auf der Inselstadt südlich der Inselbrücke.

Die Idee der Trauung an Bord, erzählt Patrick Kuhl noch, gehe ursprünglich auf seinen Vater Bernd Kuhl zurück, der 2016  verstorben ist. Die Reederei trägt seinen Namen. Als gute Erinnerung und zum Stolz seiner Mutter hat er die Idee übernommen und setzt sie nun mit dem Werderaner Standesamt in die Praxis um.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Einweihung eines Ehrenmals

Einweihung eines Ehrenmals für Kriegsopfer in aller Welt

In Töplitz ist am 9. Mai ein neues Ehrenmal in Form einer Weltkugel eingeweiht worden, es trägt die Aufschrift „Den Opfern von Krieg in aller Welt“. Mit diesem Ehrenmal wurde das Vermächtnis von Gertrud Osburg (1926-2011) umgesetzt. Sie lebte in den 30er- und 40er-Jahren in Töplitz und hat hier ihre Kindheit verbracht.

Die schönen Kindheitserinnerungen, so erzählte sie es ihrem Mann Rudolf Osburg, sind durch den 2. Weltkrieg getrübt worden. Ihr Bruder Alfredo Gericke, Jahrgang 24, war jung eingezogen worden und fiel an der russischen Front. Gertrud Osburg hinterließ der Stadt Werder (Havel) eine Schenkung, um in Töplitz an dieses und andere Kriegsschicksale zu erinnern.  

„105 Jahre sind seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vergangen, 74 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs“, sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große zur Einweihungszeremonie. Viele Millionen Menschen seien in Kriegen gefallen, wurden umgebracht, gefoltert, misshandelt oder vertrieben. Junge Männer seien als Kanonenfutter an verlorene Fronten geschickt worden.

Besonders der 2. Weltkrieg sei noch tief im Gedächtnis der Stadt verwurzelt. „Aus der Fliegerschule in Werder (Havel) sind in der Nazizeit junge Piloten zu verbrecherischen Kampfeinsätzen geschickt worden, von denen sie häufig nicht nach Hause kehrten“, so Christian Große. Andersdenkende und jüdische Mitbürger seien verfolgt und ermordet worden.

Doch der Krieg sei damals nach Deutschland zurückgekehrt. Die Stadt  Werder selbst sei durch glückliche Umstände  vor Zerstörung bewahrt geblieben. Aber sie habe sich durch die Kriegsopfer ebenso verändert wie durch die Flüchtlinge. „Seit 1945 lebten wir Europäer im Frieden, die Deutschen seit 1990 gemeinsam in Freiheit und Demokratie“, so Christian Große.

„Deutsche Soldaten sind an internationalen Anti-Terror-Einsätzen beteiligt, um unsere Sicherheit zu verteidigen.“ Und auch bei diesen Auslandseinsätzen seien immer wieder Opfer zu beklagen. „Unser Gedenken gilt heute in Töplitz den Menschen, die in verbrecherischen Kriegen in aller Welt ihr Leben gelassen haben.“

Der Töplitzer Ortsvorsteher Frank Ringel sagte, dass den zwei Weltkriegen im vorigen Jahrhundert 127 Töplitzer zum Opfer gefallen seien. „Das entspricht einem Viertel der damaligen Einwohnerzahl und zeigt die Unsinnigkeit jeglicher Kriegsgewalt.“  Der 89-jährige Rudolf Osburg nahm an der Einweihung des Ehrenmals teil und war sichtlich bewegt. Die Botschaft des Ehrenmals gefalle ihm. „Das ist sehr gut gelungen und ganz im Sinne meiner Frau gestaltet worden.“

Foto: Trompetensolo zur Einweihungszeremonie. Auf der Bank rechts: Rudolf Osburg.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Vernissage im Kunst-Geschoss am 15. Mai

Malerei und Stahlplastik der Künstlerin Heike Cybulski ist in einer neuen Ausstellung der Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder (Havel), Uferstraße 10,  zu sehen. Anlässlich des 50. Geburtstages der Künstlerin findet in der Stadtgalerie eine umfassende Werkschau statt. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 15. Mai, um 19 Uhr eröffnet. Bis zum 30. Juni wird sie immer Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr zu sehen sein.

Dazu erklärt Frank W. Weber, Kurator des Kunst-Geschosses: „Heike Cybulskis bildnerischen Werke entstehen aus ihrer inneren Gefühlswelt. Die Künstlerin liebt die hellen, die sonnigen, die frischen Farben erster, höchstens zweiter Ordnung. Diese Farben erwecken Gefühle von Lebensfreude, Lebenskraft, Fröhlichkeit, Frische und Sonnenwärme bei den Betrachtern. Wie in der Abstraktion, die sich ganz ohne Verstand, rein über die Farbe und Komposition wahrnehmen lässt, finden wir den Einstieg in die Malerei von Heike Cybulski. Sie hat einen eigenen, in sich fließenden Übergang zur konkreten Bildsprache entwickelt. In den meisten Fällen setzt sie eine mehr oder weniger aufgelöste, waagerechte Linie, die im farblichen Kontrast steht. Unweigerlich erscheint die Waagerechte als Horizont und die Abstraktion löst sich in einer ruhigen und meditativen Landschaft auf.

Seit etwa 2007 hat die Künstlerin die Stahlplastik für sich entdeckt. Nach eigenen Worten hebt sich das Bedürfnis nach musischer Atmosphäre in dieser plastischen Arbeit auf. Das ist leicht verständlich, denn die Ausgangssituation ist eine andere. Das Material ist schwer, das Arbeitsmilieu ist laut und dreckig. Ausgangsmaterial sind industrielle Form- und Stanzstücke, die die Künstlerin bei ausgesuchten Schrotthändlern aufspürt. Handwerkszeug sind Schweißbrenner, Trenn- und Schleifscheibe - in den Händen einer Frau. Wie in einem konstruktiven Baukasten verwendet die Künstlerin vorgefundene Bauteile und komponiert diese an- und zueinander. Die Limitierung der Fundstücke lässt nur Unikate entstehen. Eine ihrer Arbeiten, die zweiteilige Stahlplastik KUNSTGESCHOSS, steht seit mehreren Jahren im Foyer der Stadtgalerie.“

 

Heike Cybulski

Malerei & Stahlplastik

Eröffnung am Mittwoch 15. Mai, um 19 Uhr

Ausstellung vom 16. Mai bis 30. Juni 2019

immer Donnerstag, Samstag, Sonntag von 13-18 Uhr

auch am Himmelfahrtstag geöffnet, nicht am Pfingstmontag

Eintritt wie immer frei!

Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS

Uferstraße 10 - 14542 Werder (Havel)

www.kunst-geschoss.de

Probleme bei Zustellung der Wahlbenachrichtigung

Bei der Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes in Werder (Havel) ist es vereinzelt  zu Unregelmäßigkeiten beim beauftragten Zustelldienst gekommen. Darüber informiert Wahlleiterin Annika Lack. Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung noch nicht erhalten haben, werden gebeten, sich schnellstmöglich  beim Bürgerservice in der Uferstraße 10 zu melden unter Tel. (03327) 783 153.

Freundliche Grüße
Henry Klix

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Henry Klix

Auf Anordnung

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