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Pressemitteilungen

Beschlüsse der Stadtverordneten vom 21. März

Die Stadtverordneten haben Werders Bürgermeisterin Manuela Saß einstimmig beauftragt, Kaufverhandlungen zum Erwerb des Scala Kulturpalastes aufzunehmen. Damit solle ein Anstoß zur Sicherung der Bausubstanz und der kulturellen Nutzung des denkmalgeschützten Hauses gesetzt werden. Erste Verhandlungsergebnisse sollen den Stadtverordneten noch vor der Sommerpause vorgelegt werden. Der Scala Kulturpalast wird seit 2015 durch den Pächter Gösta Oelstrom erfolgreich als Veranstaltungsort mit Konzerten, Comedy, Lesungen, Kino und Gastronomie betrieben. Unlängst ist der Freundeskreis Scala Kulturpalast Werder e.V. gegründet worden.

Die Werderaner Stadtbibliothek soll ihren zentralen Standort in der Brandenburger Straße 1a behalten. Die Stadtverordneten haben einstimmig einen entsprechenden Nachtrag zum Mietvertrag beschlossen. Der Mietvertrag vom April 2000 ist bis zum Jahr 2021 befristet. Durch den Nachtrag soll eine neue Festlaufzeit von weiteren 20 Jahren festgeschrieben werden. Die Miete wird von 3454 auf 4140 Euro monatlich steigen. Im Gegenzug wird es u.a. technische Verbesserung im Netzwerk geben und eine Klimaanlage installiert werden. Eine Suche nach geeigneten  Alternativstandorten für die Bibliothek war zuvor erfolglos verlaufen. Der jetzige Standort sei durch seine zentrale Lage konkurrenzlos und verbinde viele Vorteile miteinander, wie es hieß.

Vor dem Hintergrund des  „Ersten Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg“ zum Ausbau der Beteiligungsmöglichkeiten vom Juli 2018 werden die Einwohnerbefragung als Möglichkeit der Einwohnerbeteiligung sowie Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in die Hauptsatzung der Stadt Werder aufgenommen. Die Stadtverordneten haben die entsprechenden Änderungen einstimmig beschlossen. Zur praktischen Umsetzung der Änderungen wird in der Stadtverwaltung demnächst eine neue Stelle "Einwohnerbeteiligung" besetzt.

Mehrheitlich haben die Stadtverordneten den Nachtragshaushalt für den Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen. Die Haushaltszahlen mussten neuen Anforderungen und Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung angepasst werden. So ist nach den Waldbränden im vergangenen Jahr der Etat zur Herstellung von Löschwasserbrunnen auf 70.000 Euro verdreifacht worden.  Außerdem sind Planungsgelder für die Erweiterung der Grundschulkapazitäten eingestellt worden. Trotz steigender Baupreise können mit den Nachträgen auch wichtige Bauprojekte der Stadt weitergeführt und abgeschlossen werden. So entstehen für das Besucherzentrum im Lindowschen Haus mit Tourist Information und Bürgerservice Mehrkosten von knapp 500.000 Euro. Die Aufwendungen im Ergebnishaushalt steigen von 52 auf 55 Millionen Euro. Der Haushalt bleibt wegen steigender Steuereinnahmen dennoch ausgeglichen.

Die Stadtverordneten haben mehrheitlich eine ordnungsbehördliche Verordnung für drei verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr beschlossen. Demnach dürfen Geschäfte im Stadtgebiet von Werder (Havel) (ohne Ortsteile) am 2. Juni aus Anlass des German Masters Championats, am 25. August aus Anlass der Kunstinsel und am 1. Dezember aus Anlass des Weihnachtsmarktes von 13 bis 20 Uhr öffnen. Die Termine wurden unter Berücksichtigung der regelmäßig wiederkehrenden, besonderen Anlässe in der Stadt sowie der zu erwartenden Besucherzahlen abgestimmt.

Auf dem Alten Weinberg in Töplitz sollen Erholungseinrichtungen und Ferienwohnungen geschaffen werden. Ergänzend sollen ein Seminarbetrieb sowie gastronomische Nutzungen möglich werden. Die Stadtverordneten haben mehrheitlich die Satzung des entsprechenden Bebauungsplans beschlossen. Der Grundeigentümer beabsichtigt, die Nutzungsmöglichkeiten des 1,15 Hektar großen Plangebiets für Erholungssuchende zu verbessern. Das Gelände befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Potsdamer Wald- und Havelseen. Die ursprünglich geplanten Bauflächen sind im Bebauungsplanverfahren in Abstimmung mit dem Umweltministerium reduziert worden. Pflanzungen sollen ergänzt und Freiflächen freigehalten werden. Aktuell sind die Gebäude auf dem früheren LPG-Gelände in einem schlechten Bauzustand und werden zum Teil nicht genutzt.

Die Stadtverordneten haben den Entwurf des Bebauungsplans „Bildungscampus Glindow“ mehrheitlich gebilligt. Ziel des Bebauungsplanes ist es,  planungsrechtliche Voraussetzungen für die Errichtung eines Bildungscampus‘ im Ortsteil Glindow zu schaffen. Auf einer 5,3 Hektar großen Intensiv-Grünlandfläche an der Klaistower Straße sollen eine Kita mit 120 Plätzen, eine Grundschule für 300 Schüler und eine Gesamtschule für 450 Schüler entstehen. Zusätzlich sind Betriebsunterkünfte für Pädagogen und weiteres Personal vorgesehen. Aktuell beabsichtigt die Hoffbauer-Stiftung, die Bildungseinrichtungen zu realisieren. In den Entwurf des Bebauungsplans sind bereits die Hinweise aus dem frühzeitigen Beteiligungsverfahren eingearbeitet worden. Jetzt wird das Planverfahren mit der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange fortgesetzt.

Die Stadtverordneten haben einer Änderung des Bebauungsplanes „05/1993 Dr.-Külz-Straße“ in Glindow mehrheitlich zugestimmt. Damit wird dem Inhaber eines Autohauses die dringend erforderliche Erweiterung seines Betriebsgeländes ermöglicht. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wurde dazu im Westen und Norden erweitert. Zur besseren landschaftlichen Einbindung der geplanten Bebauung wird ein fünf Meter breiter Pflanzstreifen mit heimischen Gehölzen angelegt.
Freundliche Grüße, Henry Klix

Baumblütenlauf am 28. April

Die Stadt und der Stadtsportbund Werder (Havel) laden alle Lauffreunde am 28. April zum  Baumblütenlauf ein. Der Jedermann-Lauf im Stadtwald wird traditionell zum ersten Festsonntag des Baumblütenfestes ausgetragen, das in diesem Jahr vom 27. April bis 5. Mai stattfindet. „Angesprochen sind Laufinteressierte aller Altersklassen“, sagt der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Klaus Dieter Bartsch. Eine Startgebühr wird nicht erhoben. Voriges Jahr hätten die Veranstalter rund 350 Läuferinnen und Läufer gezählt.
Bereits ab 9 Uhr oder 30 Minuten vor jedem Start der einzelnen Altersklassen können sich Teilnehmer, die mindestens sechs Jahre alt sein sollen,  in die Startlisten eintragen. Um 10 Uhr werden Bürgermeisterin Manuela Saß und die frischgebackene neue Blütenkönigin zunächst die kleinsten Läufer vom Startpunkt im Elsebruchweg auf die 800 Meter lange Strecke schicken. Nach der Siegerehrung der jüngeren Läufer gegen 11 Uhr machen sich die Mädchen und Jungen ab der Altersklasse 15/16 und die Erwachsenen bis zur Altersklasse 60+ auf den Weg.
Traditionsgemäß werden der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) e.V. und Moderator Ingo Arndt um 9.30 Uhr die Teilnehmer auf den Lauf im Stadtwald einstimmen. Der Förderverein der Feuerwehr stellt für die Kinder seine neue Hüpfburg bereit. Für das leibliche Wohl sorgen Mario Müller vom Strandbad Werder (Havel) und der Hort „Sunshine Kids“ aus Glindow, der seinen selbst gebackenen Kuchen anbieten wird.
„Der Baumblütenlauf ist jedes Jahr ein Riesenspaß für Groß und Klein. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme aller Generationen“, sagt Klaus-Dieter Bartsch. Verkehrstechnisch ist der Stadtwald nur über die Brandenburger Straße zu erreichen. Es werden aber wenige Parkplätze am Stadtwald/ Elsebruchweg zur Verfügung stehen. Die Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad wird deshalb von den Veranstaltern empfohlen.

Die Ausschreibung zum 26. Baumblütenlauf ist  in den nächsten Tagen im Internet der Stadt Werder(Havel) unter www.werder-havel.de – AKTUELLES zu finden. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (03327) 783 325.
 
Freundliche Grüße, Henry Klix

Werders Stadtverordnete tagen am 21. März

Die Stadtverordneten von Werder (Havel) treffen sich am Donnerstag, 21. März, um 18.30 Uhr im Schützenhaus, Uferstraße 10, zu ihrer nächsten Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen u.a. ein Antrag zur Aufnahme von Kaufverhandlungen für den Scala Kulturpalastes, die Verlängerung des Mietvertrages für die Stadtbibliothek, der Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2019 und der Bebauungsplan für den Bildungscampus in Glindow (Billigung des Entwurfs). Zum Beginn der Sitzung werden die Preisträger des Wettbewerbs „Blühende Gartenstadt“ geehrt.

Freundliche Grüße, Henry Klix

IT-Ausstattung an Werderaner Schulen

Werderaner Schulen sind in den vergangenen Jahren komplett mit W-LAN-Netzwerken ausgestattet worden. Die Stadt Werder (Havel) hat dafür in den vergangenen Jahren 564.000 Euro aus dem kommunalen Haushalt aufgebracht. In fast sämtlichen Klassenräumen sind sogenannte Access Points eingerichtet worden, die die Nutzung von Notebooks und Interaktiven Tafel im Unterricht möglich machen. Zudem gibt es mittlerweile an allen Schulen gut ausgestattete Medienkabinette und Notebookwagen mit Klassensätzen.

„Die IT-Ausstattung unserer Schulen kann sich sehen lassen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß am Montag bei einem Pressegespräch in der Karl-Hagemeister-Grundschule. Die Stadt habe frühere Förderprogramme genutzt und selbst einen siebenstelligen Betrag in die IT-Ausstattung ihrer Schulen investiert. Zuletzt hatten die Stadtverordneten im vergangenen Jahr beschlossen, 200.000 Euro zusätzlich dafür in den Haushalt einzustellen.

Schon seit sechs Jahren habe die Stadt einen jährlichen Haushaltsposten von 65.000 Euro, der ausschließlich dafür geschaffen wurde, alle fünf Jahre die Rechnerausstattung an den Schulen zu modernisieren. „Das zeigt, dass wir schon seit einigen Jahren mit diesem Thema unterwegs sind“, so die Bürgermeisterin. Die digitale Revolution halte auch an Werders Schulen Einzug. Die IT-Ausstattung spiele für die Vermittlung von Lerninhalten und die Vorbereitung der Schüler auf ihr Berufsleben eine immer größere Rolle.

Das bestätigte die Schulleiterin der Hagemeister-Grundschule, Anja Lidzba. So werde das Medienkabinett mit der Interaktiven Tafel nicht nur zur Wissensvermittlung über Computer und Internet, sondern auch für den Fachunterricht genutzt. Der Notebookwagen werde verwendet, um Lernprogramme im Unterricht zur Anwendung zu bringen. Zweiwöchentlich finde eine AG Computer statt, in der die Schüler ihren Medienführerschein ablegen können.

Am Montag nutzten Kinder der Klasse 3d die Notebooks, um ihre Morgenkreisgeschichten aufzuschreiben. Die Texte wurden in ersten Anfängen formatiert. Die fertigen Texte werden später vorgelesen, ausgestellt und zum Schluss zu einem Geschichtenbuch zusammengestellt.

Bürgermeisterin Saß begrüßte, dass sich der Landkreis Potsdam-Mittelmark - stellvertretend für die Kommunen - um Mittel aus dem Programm „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ bemüht. Nach einer vorläufigen Förderzusage erwartet der Landkreis in den nächsten Wochen einen endgültigen Förderbescheid.

Aus den von Bund, Land und Landkreis (50/40/10 %) bereitgestellten Geldern sollen weiße Flecken im Breitbandnetz des Landkreises geschlossen werden und sämtliche Schulen mit 1 Gbit ans Breitbandnetz angeschlossen werden. „Aktuell stehen an vielen unserer Schulen nur 16 Mbit zur Verfügung. Je schneller ein ordentlicher Breitbandanschluss kommt, desto besser für unsere Kinder“, so die Bürgermeisterin.

Ein weiteres Programm, von dem auch Werder (Havel) profitieren wird, ist der im Februar vom Bundestag beschlossene Digitalpakt Schule. Am 15. März soll er im Bundesrat beschlossen werden. Bundesweit sollen dann 5 Milliarden Euro Fördermittel für IT-Ausstattung an Schulen bereitgestellt werden. Im Land Brandenburg sollen mit Kofinanzierung des Landes (10 Prozent) 160 Millionen Euro bereitstehen, Werder könnte demnach mit gut 1 Million Euro profitieren.

Manuela Saß: „Wir benötigen das Geld nicht mehr für eine Grundausstattung, sondern können weiterdenken, z.B. bei den Themen Interaktive Tafeln und der Weiterbildung des Personals.“


IT-Ausstattung der kommunalen Schulen in Werder

Karl-Hagemeister-Schule

(Verlässliche Halbtags-Grundschule)

· Internetzugang mit 16 MBit/s, Netzwerk mit 1000 Mbit/s

· 45 Access Points für W-LAN (alle Klassenräume)

· Medienkabinett mit 15 Schülerrechnern, 1 Lehrerrechner und einer Interaktiven Tafel

· Ein Notebookwagen mit 16 Notebooks


Die Investitionen in Netzwerk und W-LAN betrugen etwa 111.000 Euro.

Geplant: Zweiter Notebookwagen, sieben weitere Interaktive Tafeln

Ernst-Haeckel-Gymnasium

· Internetzugänge mit 200 Mbit/s und 16 Mbit/s, Netzwerk mit 1000 Mbit/s,

· 18 Access Points für W-LAN (entspricht der Hälfte der Räume)

· 2 Medienkabinette mit jeweils 15 Schülerrechnern und 1 Lehrerrechner

· WAT-Kabinett mit 8 Rechnern

· 3 Interaktive Tafeln

· 24 Notebook-Beamer-Kombinationen

Die Investitionen in Netzwerk und W-LAN betrugen 107.000 Euro.

Geplant: weitere 20 Access-Points, so dass in allen Räumen WLAN besteht, 16 Notebooks als Ergänzung für 1 Medienkabinett

Carl-von-Ossietzky-Schule

(Oberschule mit angegliederter Primarschule)

Internetzugang mit 2 x 16 Mbit/s, Netzwerk mit 1000 Mbit/s

· 49 Access Points für W-LAN (alle Klassenräume)

· 18 Interaktive Tafeln

· 2 Medienkabinette mit jeweils 15 Schülerrechnern und 1 Lehrerrechner

· 1 Notebookwagen mit 16 Rechnern

Die Investitionen in Netzwerk und W-LAN betrugen 395.000 Euro.

Grundschule Glindow

· Internetzugang mit 2 Mbit/s, Netzwerk mit 1000 Mbit/s

· 15 Access Points für W-LAN (alle Klassenräume)

· Medienkabinett mit 14 Schülerrechnern und 1 Lehrerrechner

· 3 Interaktive Tafeln

Die Investitionen in Netzwerk und W-LAN betrugen 30.000 Euro.

Geplant: In Vorbereitung Internetzugang mit 200 Mbit/s

Inselschule Töplitz

(Verlässliche Halbtags-Grundschule)

· Internetzugang mit 16 Mbit/s, Netzwerk mit 1000 Mbit/s,

· 26 Access-Points für W-LAN (alle Klassenräume)

· 2 Interaktive Tafeln

· 1 Medienkabinett mit 16 Notebooks und 1 Lehrerrechner

Die Investitionen in Netzwerk und W-LAN betrugen 32.000 Euro.


Freundliche Grüße, Henry Klix

Zwei Eintragungen ins Goldene Buch der Stadt

In Würdigung ihrer Verdienste um die Stadt Werder (Havel) haben sich Hermann Bobka und Helmut Nier am 12. März im Schützenhaus in das Goldene Buch der Stadt Werder (Havel) eintragen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Bläserensemble „Saxomania“ der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck.

In seiner Laudatio würdigte Werders Ehrenbürger Werner Große, wie sich Hermann Bobka seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Funktionen für kommunale Belange und die Brauchtumspflege in Werder (Havel) und Glindow engagiert hat und auch als 70-jähriger Ruheständler weiter engagiert.

Hermann Bobka sei ein echter Glindower, habe bei einem örtlichen Ofenbaumeister gelernt und eine Gärtnerlehre angeschlossen. Schließlich habe er eine Ausbildung als Berufsfeuerwehrmann absolviert und sein Berufsleben vor allem der Feuerwehr gewidmet.

Seit 1993 habe sich Hermann Bobka kommunalpolitisch engagiert: Als Glindower Bürgermeister, als Fraktionschef der Werderaner Stadtverordnetenversammlung und seit 2008 im Kreistag wurde und werde er für seine Sachkenntnis und seine Hartnäckigkeit geschätzt. Werner Große erinnerte an Hermann Bobkas Engagement für die Ziegelbahn  durch die Glindower Alpen, für die er immer noch kämpfe.

Zudem sei Hermann Bobka 1992 Gründungsmitglied des Fördervereins seines Heimatquartiers Elisabethhöhe gewesen, bis vor wenigen Jahren war er Vorsitzender. Er habe, zum Beispiel mit dem Siedlerfest,  großen Anteil daran, dass in Elisabethhöhe ein intaktes Gemeinwesen bestehe.

Hinzu kämen wichtige Funktionen u.a. in der Glindower Jagdgenossenschaft, im Vorstand der Unfallkasse, im Aufsichtsrat der HGW  und im Kreisvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung. „Das alles ginge nicht ohne die Unterstützung durch deine Frau und deine Familie“, betonte Werner Große.

Bürgermeisterin Manuela Saß hielt die Laudatio auf Helmut Nier. Mit 88 Jahren sei er Zeitzeuge eines Geschehens, dass wir heute oft nur aus Geschichtsbüchern kennen, so Manuela Saß.

1946 sei Helmut Nier von Schlesien nach Brandenburg gekommen, habe zunächst in der Maschinen-Traktoren-Station in Glindow und nach einem Studium als Diplom-Agraringenieurökonom gearbeitet.

Ins Goldene Buch eintragen durfte er sich für sein ehrenamtliches Engagement im Förderverein „Historische Ziegelei Glindow“. Bis zu seinem 87. Lebensjahr habe er die Geschäfte des Fördervereins geführt, danach noch interimsweise für einige Monate den Vereinsvorsitz übernommen.

Er habe einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass die denkmalgeschützte Ziegelmanufaktur mit dem Ziegeleimuseum erhalten geblieben ist. Beide zeugten davon, dass Ziegeleien einst das Antlitz der Region geprägt hatten.

„Nur ein Betrieb, der in Glindow, hat all die Höhen und Tiefen des Industriezweigs überlebt“, so Manuela Saß. Ziegelmanufatur und Museum lockten jährlich viele Gäste nach Glindow. Helmut Nier vermittle ihnen mit Begeisterung seine umfangreichen Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Ziegelei.

Er leiste so einen wesentlichen Beitrag für den Erhalt des historischen Erbes und den Tourismus im Ortsteil Glindow, so die Bürgermeisterin. Helmut Nier habe sich auch als Gemeindevertreter für die Entwicklung Glindows verdient gemacht. Familiär freue er sich mit seiner Frau auf das bevorstehende 70. Ehejubiläum.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Verkehrsbeeinträchtigungen in der Eisenbahnstraße

11.03.2019 Wegen Asphaltarbeiten sind vom Montag, 18. März, bis Samstag, 23. März, Verkehrsbeeinträchtigungen in der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) zu erwarten. Die Straße muss nächste Woche in Höhe Abzweig Adolf-Damaschke-Straße halbseitig unter Ampelregelung gesperrt werden.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Ausbau der Landesstraße 90

Gemeinsame Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenwesen und der Stadt Werder (Havel)

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat mit der Stadt Werder (Havel) den Zuschlag für den Ausbau der Landesstraße 90 beginnend am Kreisverkehr Elsastraße bis zum Ortsausgang Werder (Havel) auf rund 300 Meter Länge an die Firma Matthäi aus Michendorf erteilt. Die Fahrbahn wird zur Führung des Radverkehrs beidseitig markierte Schutzstreifen erhalten. Die Stadt Werder (Havel) wird innerörtlich die Gehwege und das Straßenbegleitgrün neu anlegen. Außerdem wird die Straßenbeleuchtung erneuert und erweitert.

Im weiteren Verlauf wird die L 90  bis zum Ortseingang Phöben auf rund 3,2 Kilometer Länge durch den Landesbetrieb erneuert. Der vorhandene Radweg wird in diesem Zusammenhang saniert und angepasst. Neben der Ertüchtigung der Fahrbahn wird im Bereich der Autobahnauffahrt zur A10 ein Linksabbiegerstreifen angelegt und im Auftrag des Bundes ein Mitfahrerparkplatz angelegt. Dafür dient die bisher schon zum Parken genutzte Fläche.

Zudem werden im Rahmen dieser Baumaßnahme im Auftrag des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Werder – Havelland eine Schmutzwasserleitung und Trink- und Schmutzwasserhausanschlüsse verlegt. Für die Firma Herbstreith & Fox wird ein querender Regenwasserkanal erneuert.

Die Bauarbeiten beginnen im April 2019 und werden im April 2020 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme dient der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sowohl auf der durchgehenden Fahrbahn, als auch für den Radverkehr und Pendler. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten ausgeführt, vom Kreisverkehr bis in Höhe der Einmündung „Zur Uferaue“ wird der Verkehr zeitweilig durch die Havelauen geführt. Im Weiteren wird die Fahrbahn abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird mittels Ampel geregelt.  

Da auch im Bereich der Autobahnrampen Bauarbeiten erforderlich sind, müssen diese zeitweilig voll gesperrt werden. Diese Sperrungen sind in den Sommerferien 2019 vorgesehen. Die jeweiligen Umleitungsstrecken werden ausgeschildert, über die aktuellen Termine der abschnittsweisen Sperrungen erfolgen Informationen in der Tagespresse.

Alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Howard Carpendale am 26. April in Werder

Im Dezember hat er sein 50. Bühnenjubiläum mit einer Konzertreihe in Berlin gefeiert. Jetzt kommt Howard Carpendale nach Werder (Havel). Zum Baumblütenball am 26. April auf der Bismarckhöhe wird er mit seinen großen Schlagerhits erwartet. „Hello Again“, „Ti Amo“, „Deine Spuren im Sand“ aber auch jüngere Songs wie „Wenn nicht wir“ - es sind solche eingängigen Titel, die Howard-Carpendales-Fans an ihm schätzen und dafür sorgen, dass er seit fünf Jahrzehnten verlässlich Konzertsäle füllt. Mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern, 17 Top-10-Alben und etlichen Auszeichnungen ist er eine Schlagerlegende.

Der Baumblütenball beginnt am 26. April um 19.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) auf der Bismarckhöhe, Hoher Weg 150. Traditionell wird hier auch die neue Baumblütenkönigin gekrönt. Für die weitere musikalische Untermalung sorgt die internationale Gala- und Showband Chris Genteman Group. Als Moderatorin wird Saskia Tanfal die rund 500 Gäste im großen Ballsaal der Bismarckhöhe durch das Programm führen.

Der Ball bildet den Auftakt zum Baumblütenfest, dass vom 27. April bis 5. Mai in Werder (Havel) gefeiert wird. Karten für den Baumblütenball zum Preis von 84 Euro können bis zum 30. März bestellt werden unter der E-Mail-Adresse k.bartsch@werder-havel.de.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Konzession für Baumblütenfest

05.03.2019 Konzession für Baumblütenfest soll neu vergeben werden

Die Dienstleistungskonzession für das Baumblütenfest in Werder (Havel) soll neu vergeben werden. Am heutigen Dienstag ist die Ausschreibung europaweit bekannt gemacht worden. „Der Vertrag mit der Bietergemeinschaft Horn & Wohlthat läuft in diesem Jahr aus“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Wir hoffen, mit der Neuausschreibung auch Anregungen für eine modernere Ausrichtung des Baumblütenfestes zu erhalten.“

Gesucht werden Bieter, die die Traditionsinhalte des Festes mit neuen, der Zeit angepassten Ideen verbinden. Das Veranstaltungskonzept soll zu 70 Prozent in die Gewichtung der Angebote einfließen. Eine weitere Zielsetzung der Neuausschreibung ist zudem, eine Regelung zur finanziellen Beteiligung der Stadt an den Kosten, aber auch an den Einnahmen des Festes in Form einer Konzessionsabgabe zu fixieren.

Bei der Zulassung von Händlern, Schaustellern und Gewerbetreibenden soll mit Blick auf die Festtradition regionaler Handel und regionales Gewerbe einbezogen werden, wie Christian Große erklärte. Auch beim Engagieren von Musikgruppen und Künstlern soll der regionale Charakter des Frühlings- und Familienfestes im Blick behalten werden. Das Festgelände soll zunächst im Stadtgebiet bleiben, wobei Alternativen künftig möglich sein sollen, so der 1. Beigeordnete.

Das Vergabeverfahren wird als zweistufiges Verfahren durchgeführt. Zunächst werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs geeignete Bewerber ermittelt. Interessenten müssen ihre Teilnahmeanträge bis 5. April einreichen. Die bestplatzierten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Dann beginnt die Angebots- und Verhandlungsphase, in der der wirtschaftlichste Bieter ermittelt wird.

Der Gewinner der Ausschreibung soll den Zuschlag für die Dienstleistungskonzession zunächst für drei Jahre erhalten, der Vertrag wird eine Option auf eine dreijährige Verlängerung beinhalten.

Die Bekanntmachung der Ausschreibung finden Sie hier: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/public/company/externalProject.do?method=show&pid=99154

Freundliche Grüße Henry Klix

Wolf auch in Werder (Havel) auf dem Vormarsch

Im Dezember haben die Werderaner Stadtverordneten einen appellativen Beschluss zur Regulierung des Wolfsbestandes gefasst http://www.werder-havel.de/content/allris/allris_vorlagen.php . Auch Werderaner Jagdgenossen und Jagdpächter sehen angesichts der Entwicklung in der Region die Notwendigkeit, die Bestände zu regulieren. Über kurz oder lang sei das in einer dicht besiedelten Region im Berliner Ring wahrscheinlich unvermeidbar, wie es beim jüngsten Treffen der Werderaner Jägerschaft mit Bürgermeisterin Manuela Saß hieß.
Sowohl zum Schutz der Bevölkerung als auch der Weidehaltung sei es angezeigt, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, steht im SVV-Beschluss vom Dezember. In dünner besiedelten Regionen sollten derweil Wolfsschutzzonen ausgewiesen werden. Das sehen die Jäger ähnlich, in der Region Werder (Havel) ist Isegrim ihnen zufolge mittlerweile ein Dauergast.

Von mehreren Begegnungen war bei dem Treffen die Rede. Die Jäger haben die Tiere inzwischen auch immer wieder auf der Wildkamera. Die Präsenz hat Auswirkungen auf das Schalenwild: Es habe zahlenmäßig abgenommen und sei scheuer geworden. Es lasse sich seltener sehen, weiche auf Landschaftsränder und Wohngebiete aus oder suche den Schutz von Maisfeldern, wie Jagdpächter Wolfgang Brückner sagte. Wildschweine seien teilweise in Ortslagen gezogen, wo sie Futter in Hausabfällen finden. Besonders der Rehwild-Bestand sei zurückgegangen.

Auch wenn kein Grund zur Unruhe bestehe, müsse man die Entwicklungen beobachten. „Auch die Bevölkerung muss informiert sein“, so der Glindower Jagdvorsteher Hermann Bobka. Grob fahrlässig handelten Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner - selbst nachts - unangeleint im Wald laufen lassen. Dies verstoße nicht nur gegen Rechtsvorschriften wie dem Landeswaldgesetz. Sich allein bewegende Hunde könnten von Wölfen auch als Eindringlinge betrachtet werden.

Fast flächendeckend ist der Wolf den Jägern zufolge inzwischen im Werderaner Landschaftstraum unterwegs. Im Bereich Plötzin/ Plessow wird seit einem halben Jahr eine Wolfsfamilie aus fünf Jungwölfen mit Eltern von Jagdpächter Heiner Gorgas mit der Wärmebildkamera beobachtet. Nachts würden die Eltern, die Nase nach oben, die Wege entlang traben. Witterten sie Rehe, galoppierten sie hinterher. Im Bliesendorfer Revier sind inzwischen mehrere Wölfe ständig präsent, so Jagdvorsteher Fritz Buckow: zwei im Nordosten und fünf bis sechs im Südwesten.

Im Januar wurde auf der Insel Töplitz erstmals ein Wolf gesichtet und seine Spur bis zum Schlänitzsee zurückverfolgt. Anfang Februar wurde vermutlich der gleiche Wolf im Göttiner Busch von einer Wildkamera aufgenommen, wie ein Töplitzer Jagdpächter berichtete. Wahrscheinlich habe das Tier die Eisdecke auf dem Schlänitzsee genutzt, um auf die Insel zu gelangen. Aus Derwitz wurde schon beim vorherigen Jägertreffen von Sichtungen erzählt.

Bei der Versammlung ging es auch um Naturschutzthemen: So begrüßten die Jäger das erfolgreiche Volksbegehren für Artenvielfalt in Bayern. Besonders die Forderung, mehr Blühwiesen anzulegen, ist auch in Werder aktuell ein Thema. Landwirte werden von der hiesigen Jägerschaft jetzt schon bei der Anlage von Blühwiesen auf Brachflächen unterstützt. Jäger in Derwitz organisieren Aktionen, um Müllabladeplätze im Wald zu beräumen.

Bürgermeisterin Saß berichtete von den städtischen Aktivitäten zur ökologischen Randstreifenpflege, die ausgeweitet werden sollen. Sie begrüßte, dass sich die hiesigen Jäger im Naturschutz engagieren. Letztendlich sei auch eine flächendeckende Ausbreitung des Wolfes in Brandenburg, wie sie der aktuelle Wolfsmanagementplan vorsehe, naturschutzfachlich nicht sinnvoll.

Hintergrund:

In der jüngsten Auswertung des Landesumweltamtes ist von 38 Wolfsrudeln im Land Brandenburg die Rede https://lfu.brandenburg.de/info/wolf . Das nächste Rudel zu Werder liegt demnach in Kloster Lehnin. Als Schwerpunktraum für Verkehrsopfer kristallisierte sich laut Landesumweltamt der Abschnitt vom Autobahnkreuz Potsdam bis zur Abfahrt Ferch auf der A 10 heraus, in dem bisher 7 Tiere überfahren wurden. In Werder sind Wölfe nach Beobachtung der Jäger erstmals vor drei Jahren in der Bliesendorfer Heide von Wildkameras dokumentiert worden. Damals soll es sich um streunende Jungwölfe des Lehniner Rudels gehandelt haben.

Die Fotos im Anhang zeigen die jüngsten Wolfsaufnahmen aus Töplitz.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Jugendschutzteams beim Blütenfest im Einsatz

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Werder (Havel)
Für die präventive Jugendarbeit sollen zum 140. Baumblütenfest in Werder (Havel) Jugendschutzteams aus Sozialarbeitern zum Einsatz kommen. Das sieht eine Projektskizze vor, die die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises und dem Jugendhilfeträger Stiftung JOB erstellt hat. Sie wird zum nächsten Blütenfest vom 27. April bis 5. Mai erstmals umgesetzt. Zwei Sozialarbeiterteams mit jeweils zwei Fachkräften sollen dann im Festbereich unterwegs sein, auf womöglich gefährdete Jugendliche zugehen, sie gezielt ansprechen und pädagogisch wirksam werden.

Die an den T-Shirts erkennbaren Teams sollen eigenständig im Rahmen ihres Auftrags agieren. Sie können bei Bedarf jedoch Sicherheitskräfte oder medizinische Hilfe hinzuziehen. Ständig unterstützt werden sie durch eine Jugendhilfefachkraft, die an einem festgelegten Ort bei Bedarf eine Nachbetreuung und Vermittlung an die Personensorgeberechtigten oder eine Kriseneinrichtung übernimmt. Das freiwillige Angebot soll gesetzliche Jugendschutz- und Ordnungsmaßnahmen ergänzen.

Mit den Jugendschutzteams sollen Alkoholmissbrauch und Betäubungsmittelkonsum möglichst eingedämmt werden. In entstehenden Konfliktsituationen sollen die Teams deeskalieren. Das Angebot schaffe „zusätzliche Ansprechpartner für die Zielgruppe selbst, aber auch für Anwohner und andere Festbesucher und ergänzt wahrnehmbar das Sicherheitskonzept für einen abgegrenzten und oftmals in der öffentlichen Kritik stehenden Themenbereich“, heißt es in der Projektskizze.

Bernd Kreissl, Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

„Für Polizei und Ordnungskräfte ist es nicht immer einfach, einen pädagogisch wirksamen Zugang zu Jugendlichen herzustellen, welche sich in Ausnahmesituationen befinden. Auf diesem Gebiet geschulte Sozialarbeiter haben mit ihren freiwilligen Angeboten oft andere Möglichkeiten, präventiv oder deeskalierend aktiv zu werden. Das Jugendliche beim Blütenfest Alkohol trinken oder Drogen konsumieren, werden wir zwar nicht verhindern können. Ich denke aber, dass das neue Angebot ein Gewinn für den präventiven Jugendschutz ist. Wir haben da gemeinsam mit der Stadt und der Stiftung JOB etwas Gutes auf den Weg gebracht.“

Thomas Lettow, Vorstand der Stiftung JOB:

„Das Baumblütenfest ist eine Veranstaltung ohne Zaun und Eintritt. Für die Organisatoren ist es eine Herausforderung, in einem offenen Festbereich wirksame Akzente für einen besseren Jugendschutz zu setzen. Als in Werder (Havel) tätiger Träger haben wir uns mit verantwortlich gefühlt, die Stadt hier zu unterstützen. Die freiwilligen Angebote sind ein neuer Baustein, um auf das Thema Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum bei der Baumblüte zu reagieren. Wir können Kräfte zum Einsatz bringen, die die Jugendlichen in Werder kennen und mit der Materie vertraut sind.“

Christian Große, 1. Beigeordneter der Stadt Werder (Havel):

„Der Alkoholmissbrauch und der Drogenkonsum von Jugendlichen sind kein Werderaner Phänomen. Es handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem, dem sich die Stadt als Veranstalter des Baumblütenfests verstärkt stellen muss. Wir tun das gemeinsam mit dem Landkreis als Träger der Jugendhilfe und der Stiftung JOB, mit der wir bereits sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Kinder und Jugendliche begegnen dem Thema aber nicht nur an unseren neun Festtagen. Es ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft und der Eltern, mit jungen Menschen dazu im Gespräch zu bleiben.“

Freundliche Grüße
Henry Klix

Partner für Couponheft 2019/2020 gesucht

Kurbeitragspflichtige Gäste der Stadt Werder (Havel) sollen auch in der bevorstehenden Saison die Möglichkeit haben, für touristische Angebote Ermäßigungen zu bekommen. Dazu wird die Stadt wieder ein Couponheft herausgeben und sucht dafür nach Partnern. Der Eintrag in das Couponheft ist kostenlos und steht allen Interessenten offen.
Hauptsächlich richtet sich das Angebot an die touristisch relevanten Anbieter. Ob Kulinarik, Shopping oder Ausflüge, vieles ist für die Gäste interessant. Mit einem Coupon können sie gezielt auf sich aufmerksam machen. Die Gültigkeit des Couponheftes beträgt ein Jahr und gilt somit für die kommende Sommer- und Wintersaison vom 15.4.2019 bis zum 14.4.2020.

Ein Mitspracherecht bei der gestalterischen Umsetzung besteht nicht. Vorstellungen bei der Gestaltung werden aber versucht, mit aufzunehmen. Der Coupon sollte eine Rabattierung auf touristisch relevante Produkte bzw. einen reduzierten/ freien Eintritt mindestens in einer Höhe von 1,50 Euro enthalten.

Interessenten melden sich bitte bis zum 28. Februar per E-Mail bei a.ackermann@werder-havel.de oder telefonisch unter (03327) 783 374. Hinweis: Mit Abgabe der Interessensbekundung besteht kein Anspruch auf Eintrag in das Couponheft.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Blütenstadt sucht Blütenkönigin

Blütenstadt sucht Blütenkönigin

Die Grüne Woche in Berlin steht bevor, dort wird auch Werders Blütenkönigin Peggy Sinning nicht fehlen. In der Brandenburghalle hat sie gleich mehrere Auftritte, natürlich ist sie auch am 22. Januar zum Werder-Tag auf der Bühne mit dabei. Seit dem Baumblütenfest 2018 hat Peggy Sinning bereits an zahlreichen Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen teilgenommen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft ging.
„Sie macht mit ihrer guten Laune, ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen einen tollen Job für unsere Stadt“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Doch bald ist das Jahr auf dem Blütenthron mit vielen interessanten Begegnungen und Erfahrungen für Peggy Sinning schon wieder vorbei. Wenn das 140. Baumblütenfest (27. April bis 5. Mai) traditionell am letzten Samstag im April eröffnet wird, wird das ihre Nachfolgerin tun.
Werder sucht eine Baumblütenkönigin 2019/2020. Sie soll in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen, mindestens 18 Jahre alt sein und Spaß daran haben, der Blütenstadt ein Gesicht zu geben. Gefragt sind eine natürliche Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit und ein sympathisches Auftreten. Außerdem sollten sich die Bewerberinnen dem Werderaner Havelland besonders verbunden fühlen und etwas Zeit für diese Aufgabe mitbringen.
Alle Bewerberinnen werden einer Jury vorgestellt. Kenntnisse zur Stadtgeschichte, zum Obstbau, zur Fischerei, zum Weinbau und zum Blütenfest sind von Vorteil, um bei der Jury zu punkten. Für die Bewerberinnen gibt es auch viel zu diesen Themen zu lernen. Zu sehen ist die neue Blütenkönigin dann erstmals bei der Pressekonferenz Mitte April, auf der das Programm zum Baumblütenfest vorgestellt wird. Den Platz auf dem Blütenthron nimmt sie beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am Freitag vor dem Beginn des Festes ein, also in diesem Jahr am 26. April.
„Alle Bewerberinnen können nur gewinnen und bekommen als Dankeschön Einkaufsgutscheine für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder“, wie Christian Große ankündigt. Auf die Gewinnerin warte dann zusätzlich ein traumhaftes Kleid, ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder und ein spannendes Jahr als Majestät.

Die schriftliche Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beinhalten und die Verbundenheit zur Region ausdrücken. „Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht“, so Werders 1. Beigeordneter. Bewerbungen können ab sofort schriftlich bei der Stadt eingereicht werden an

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Henry Klix

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