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Pressemitteilungen

Bürgerservice ohne Wartezeiten

Online Termin buchen für Dienstleistungen im Lindowschen Haus

Ein neuer Personalausweis oder das An- oder Ummelden einer Wohnung – für insgesamt zehn der häufigsten Dienstleistungen des Bürgerservice Werder (Havel) können Werderanerinnen und Werderaner jetzt online einen Termin buchen.
„Eine wichtige Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die nun unabhängig von unseren Öffnungszeiten in Ruhe zu Hause ihren Termin planen können“, sagt die Leiterin des Bürgerservice, Silke Püchler. Sie und ihre drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich bei der Zeitersparnis, die sich durch die wegfallenden telefonischen oder per E-Mail zu bearbeitenden Terminvergaben ergebe, intensiver mit den Anliegen der Bürger beschäftigen.

„Seit der Freigabe des Buchungsprogramms in der vergangenen Woche wird die Online-Buchung bereits gut genutzt“, freut sich Silke Püchler (Foto: Stadt Werder (Havel). Zwar gebe es aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie derzeit grundsätzlich nur Termine über eine vorherige Anmeldung, die Online-Buchung ermögliche aber eine Taktung bei der Terminvergabe ohne jegliche Wartezeiten. Interessierte finden die Online-Terminvergabe auf der Internetseite der Stadt Werder (Havel), Bereich Service, Dienstleistungen A – Z. Der Bürgerservice ist selbstverständlich weiterhin auch per Telefon oder E-Mail erreichbar.

Seit November 2019 hat der Bürgerservice seinen Sitz im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9. Auf dem Gelände, auf dem sich im Vorderhaus auch die Tourist-Information befindet, gibt es ausreichend Parkplätze, der Zugang ist barrierefrei. Aufgrund der Bushaltestellen am Plantagenplatz ist der Standort des Bürgerservice auch aus den Ortsteilen gut erreichbar.

Standort
Bürgerservice
Plantagenplatz 9
14542 Werder (Havel)

Kostenlose Tests jetzt ohne Online-Buchung

Um die Pandemie langfristig einzudämmen, sind im Testzentrum Bismarckhöhe jetzt auch Mehrfachtests pro Woche möglich

Seit dem 22. März 2021 ist das Testzentrum der Blütenstadt von Montag bis Samstag geöffnet. Das Testzentrum betreibt die Stadt Werder (Havel) gemeinsam mit der Apotheke im Werderpark und der Karina Hauskrankenpflege. Getestet wird in den Räumen der historischen Bismarckhöhe, Hoher Weg 150. Vor den Osterfeiertagen musste die Personalkapazität sogar verdoppelt werden, um die große Nachfrage bewältigen zu können. Inzwischen haben sich die Testzahlen bei rund 200 pro Tag eingependelt. 

„Eine Onlinebuchung ist nach wie vor möglich, jedoch gibt es aufgrund der täglichen Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr und der eingespielten Zusammenarbeit des Personals derzeit viele freie Termine“, ermuntert Christian Große, 1. Beigeordneter der Stadt Werder (Havel), diesen kostenlosen Service zu nutzen. Als Alleinstellungsmerkmal dieses Testzentrums gilt, dass nach einem positiven Schnelltest hier sofort auch ein PCR-Test erfolgt. „Wir beschäftigen auf der Bismarckhöhe ausschließlich medizinisch geschultes Personal“, betont Markus Dreyer, Apotheker vom Werderpark. 

Die Tests in Testzentrum auf der Bismarckhöhe erfüllen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts. Der Zeitaufwand beträgt im Durchschnitt 20 Minuten.

Tests seien nun auch mehrfach pro Woche möglich. Dies gebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, aber auch den vielen Selbstständigen in Handel, Handwerk oder Dienstleistung unserer Stadt die nötige Sicherheit und ermögliche langfristig, die Zahl der Infizierten zu senken, so Dreyer. 

Testberechtigt sind alle gesunden und symptomfreien Personen. Ein Personalausweis ist vorzulegen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten. Das Ergebnis wird nach einer kurzen Wartezeit vor Ort in einem eigens dafür eingerichteten Bereich mit einem Dokument ausgehändigt. Das strenge Hygienekonzept im Testzentrum Bismarckhöhe wurde mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgestimmt und es besteht die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken.

Werderanerinnen und Werderaner, die sich testen lassen möchten, können die Parkplätze auf dem Gelände der Bismarckhöhe nutzen. Die Zufahrt zum Testzentrum und die Räumlichkeiten sind für Rollstuhlfahrer geeignet. Es gibt eine behindertengerechte Toilette vor Ort. Fragen dazu beantworten die Mitarbeiter vor Ort. 



Mit freundlichen Grüßen

Ellen Fehlow
Auf Anordnung

Stadt und Kirchen gedenken der Corona-Toten

Presseinformation der Werderaner Kirchengemeinden und der Stadt Werder (Havel)

Stadt und Kirchen gedenken gemeinsam der Corona-Toten

Die Stadt Werder (Havel) schließt sich, gemeinsam mit ihren Kirchengemeinden, dem bundesweiten Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie am kommenden Sonntag, den 18. April, an. „Wir sind mit unseren Kirchengemeinden dem Aufruf des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, ein Zeichen für die Opfer der Pandemie und die Hinterbliebenen zu setzen, sehr gern gefolgt“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Vor den öffentlichen Gebäuden der Stadt ist Trauerbeflaggung angeordnet.

Pfarrerin Almut Gaedt und Pfarrerin Linda Jünger, Franziska Lippert vom Ortsausschuss Maria Meeresstern und Militärpfarrer Michael Schröder werden mit Bürgermeisterin Saß und dem 1. Beigeordneten Christian Große in einer ökumenischen Andacht um 12 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Werder (Havel) der Menschen gedenken, die in Verbindung mit der Corona-Pandemie ihr Leben verloren haben. Stellvertretend für alle Mitbürger werden Steine und Rosen niedergelegt und für jede und jeden in Werder Verstorbenen eine Kerze entzündet.

In Werder (Havel) gab es bislang 845 Corona-Infizierte. 47 von ihnen sind an dem Virus verstorben. „Bei allen Diskussionen über die Pandemie-bedingten Einschränkungen gilt es, die Verstorbenen und das Leid der Hinterbliebenen nicht aus den Augen zu verlieren", so die Bürgermeisterin. „Viel zu oft sind Menschen ohne den Beistand ihrer Nächsten von uns gegangen. Auch deshalb ist das gemeinsame Innehalten am Sonntag wichtig.“

„Wenn wir Tag für Tag erleben, dass alles Vertraute zerbricht und der Tod entsetzliche Abbrüche in unsere Freundschaften, in unsere Familien und unsere Kontakte reißt und wir unausweichlich spüren, wie verletzlich wir sind, finden wir im Gebet Nähe und die Verbundenheit zueinander“, so Pfarrerin Linda Jünger von der evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde, die auch im Namen der evangelischen Kirchengemeinden des Pfarrbereichs Töplitz und des Pfarrbereichs Plötzin, der evangelischen Kreuz-Kirchengemeinde Bliesendorf und des evangelischen Militärpfarramts Schwielowsee spricht. „Wir bleiben allen Verzweifelten, allen Trauernden und allen, die sich in tiefer Wut befinden, in Anteilnahme und mit der Bitte um Segen zutiefst im Gebet verbunden.“

„Die Pandemie, die wir schon seit einem Jahr weltweit und auch bei uns erleben, hat zahlreiche Opfer gefordert", sagt Pfarrvikar Fernando Diez Mateos von der Maria Meeresstern. „Viele Familien haben ihre Lieben verloren, auch ohne die Möglichkeit Abschied zu nehmen. Viele schauen mit Schmerz in die Vergangenheit und mit Sorge in die Zukunft. Im jetzigen Moment und aus unserem christlichen, katholischen Glauben heraus, wissen wir uns mit allen Leidenden verbunden, unabhängig von ihrer Konfession oder Weltanschauung.“

Die Heilig-Geist-Kirche in Werder (Havel) wird aus Anlass des Gedenktages am 18. April von 10 bis 18 Uhr, die Kirche Maria Meeresstern von 9 bis 17 Uhr und die Kirchen des Pfarrbereichs Töplitz von 10 bis 18 Uhr zum stillen Gedenken, zur Blumenniederlegung und zum Kerzen Entzünden geöffnet sein. Ab 17 Uhr erklingt die Orgel in der Heilig-Geist-Kirche Werder (Havel). In Damsdorf wird desgleichen um 10.30 Uhr für die Verstorbenen und deren Hinterbliebene gebetet. In Beelitz werden an diesem Tag verschiedenfarbige Bänder an einen ausgewählten Baum hängen, weil das bunte Band des Miteinanders auch in dieser schweren Zeit zwischen uns nicht abreißen wird.

„Auch wenn wir noch nicht zusammenkommen können, werden wir im Wissen umeinander an diesem Tag der Menschen und ihrer Schicksale gedenken“, so Pfarrerin Jünger.

Bürgermeisterin überreicht Förderscheck

Bürgermeisterin überreicht Förderscheck an Freundeskreis des Scala Kinos

Geldregen für den Freundeskreis Scala Kulturpalast e.V.: Bürgermeisterin Manuela Saß hat heute einen Förderscheck über 199.000 Euro an die Vereinsvorstände Uwe Manthey, Nadine Lilienthal und Stefan Marten überreicht. Sie dankte dem Förderverein für seinen bisherigen Einsatz zum Kinoerhalt und wünschte ihm viel Erfolg für die noch anstehenden Aufgaben.

„Vor allem freue ich mich, das hoffentlich bald wieder das Kino- und Konzertprogramm im Scala anlaufen kann“, so die Bürgermeisterin. Mit dem Geld der Stadt hat der Verein die Möglichkeit, das Scala zu erwerben - und damit den historischen Kulturstandort zu für Werder (Havel) erhalten. Der Kaufpreis von insgesamt 350.000 Euro wird mit dem städtischen Zuschuss, durch private Kreditgeber und Eigenmittel des Vereins erbracht.

Die Bürgermeisterin nutzte den Anlass, um sich ein Bild von den umfangreichen Aufräum-, Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten zu machen, die der Verein in den vergangenen Monaten angestoßen hat. Das Gebäude mit der präganten Leuchtreklame über dem Eingangsportal ist 1940 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz.

Der Empfangsraum des Kinos wurde renoviert und neu eingerichtet, Geländer und Notausgänge erneuert und mit Arbeiten im Bühnenbereich begonnen – alles in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Als nächstes großes Projekt muss die Stromversorgung saniert werden. Das Kino hofft auf Fördermittel aus dem „Zukunftsprogramm Kino“ des Bundes, mit dem Arthouse-Kinos in Kleinstädten gefördert werden.

Aus einem anderen Topf gab es schon gestern eine kleine Geldspritze: Noch während der Scheckübergabe der Bürgermeisterin flatterte am Dienstag ein Brief vom Medienboard Berlin-Brandenburg ins Haus. Für „großes Engagement im Ausnahmejahr 2020“ wurde das Kino mit dem 23. Kinoprogrammpreis ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Prämie von 15.000 Euro.

Temporäre Rettungswache in Betrieb genommmen

Temporäre Rettungswache in Werder in Betrieb genommen

Gemeinsame Presseinfo des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Werder (Havel)

Die neue temporäre Rettungswache Werder in den Havelauen ist heute vom Landkreis als Träger des Rettungsdienstes offiziell in Betrieb genommen worden. Die ständig mit einem Rettungssanitäter und einem Notfallsanitäter besetzte Wache ist ein „Ableger“ der Promedica-Rettungswache in der Adolf-Damaschke-Straße und wird zur besseren Versorgung der Patienten benötigt.

Rund jeder vierte der etwa 4000 Promedica-Einsätze im Jahr findet jenseits der Bahnschranken statt. Die vorgeschriebenen Hilfsfristen konnten wegen der häufig geschlossenen Schranken für den Norden Werders oft nicht eingehalten werden. Mit der temporären Wache auf der Nordseite der Schienen wird sich das nun ändern. Sie soll genutzt werden, bis das Land Brandenburg einen Tunnel gebaut hat.

Der Bau der temporären Rettungswache geht auf einen Beschluss des Kreistages zurück. Planung und Umsetzung der Baumaßnahme erfolgten durch das Architekturbüro Hallier in Potsdam. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 350.000 Euro. Das Grundstück im Gewerbegebiet Havelauen wurde durch den Landkreis von der Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH gepachtet.

Debra Reußner, Leiterin des Fachbereiches Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark:

„Für die Gefahrenabwehr musste gehandelt werden, zumal sich die Situation an der Schranke mit dem dichteren Takt des RE1 nächstes Jahr noch verschärfen wird. Zusammen mit der Stadt Werder (Havel) und der Regiobus haben wir eine gute Lösung gefunden. Für den Bau wurden vorhandene Container genutzt, die mit Holz verkleidet wurden. So sind die Container nicht mehr sichtbar und ein Schriftzug ,Rettungswache‘ wird noch ergänzt.“

Manuela Saß, Bürgermeisterin:

„Mir hat immer der Atem gestockt, wenn die Einsatzwagen vor der geschlossenen Schranke gestanden haben. Da geht es um Situationen, bei denen jede Minute zählt. Deshalb danke ich dem Landkreis und dem Kreistag für diese wichtige Übergangslösung. Mein Blick geht auch in das Jahr 2025, da hat das Land den Baubeginn des Tunnels angekündigt. Der Bahnübergang wird dann für längere Zeit voll gesperrt sein. Auch dafür wird die temporäre Rettungswache dringend benötigt.“

Neue Obstbäume für den Obstpanoramaweg

Die Vogelkirsche gilt als Mutter aller Süßkirschen. Im zeitigen Frühjahr gehören Vogelkirschen für Bienen, Hummeln und andere Insekten zu den wichtigsten Nektarquellen. Die Bäume sind tolerant gegen Hitze und Trockenheit und in den schlanken Kronen wachsen kleine, essbare Früchte.

Mehr als 20 Meter hoch können sie werden und sind für ihre leuchtend orangene Herbstfärbung bekannt. Jetzt säumen diese robusten Bäume den Rand des Obstpanoramawegs im Abschnitt zwischen der Lehniner Chaussee und Derwitz. Radfahrer konnten im Laufe der Woche beobachten, wie dort 45 Vogelkirschen gepflanzt wurden.

Hintergrund der Neupflanzung ist der Ausbau der Phöbener Chaussee (L90) zwischen Phöben und Werder (Havel), der vor einem Jahr vom Land mit der Stadt abgeschlossen wurde. Im Zuge der Straßenverbreiterung mussten 80 teilweise geschädigte Bäume weichen. Als „Wiedergutmachung“ für die Fällungen sind im Straßenverlauf zu Jahresbeginn 100 neue Alleebäume gepflanzt worden.

Doch das reichte als Ausgleich noch nicht aus. „Der Landesbetrieb Straßenwesen fragte die Stadt, ob wir Flächen für weitere Baumpflanzungen haben“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Die Antwort unseres Sachgebietes Grünanlagen lautete: Ja, wir haben, wenn wir die Baumarten bestimmen können“, so Christian Große weiter.

Robuste Wildobstsorten sollten es sein. So einigten sich Landesbetrieb und Stadt auf die Neupflanzung am Obstpanoramaweg. Zu den 45 Bäumen, die in  dieser Woche gepflanzt wurden, kommen im Herbst weitere 45 hinzu, darunter dann auch Wildbirnen. Die Bäume ergänzen eine zehn Jahre alte Pflanzung von Apfelbäumen am Wegesrand.

Die Firma Elbe Havel Landschaftsbau aus Wollin, die den Auftrag für die Anpflanzung bekam, wird auch für fünf Jahre die Anwachs-Pflege übernehmen – damit die Neupflanzungen lange dazu beitragen, den durch die Obstplantagen führenden Obstpanoramweg weiter zu verschönern.

Wiederholter Vandalismus am Weinberg-Aussichtsturm

Am Aussichtsturm auf dem Weinberg in Werder hat es in den vergangenen Tagen massiven Vandalismus gegeben. Seit Anfang März wurden die Fassade und die Aussichtsplattform wiederholt mit großflächigen Schmierereien verunstaltet. An diesem Wochenende wurde ein am Aussichtsturm angebrachter Mülleimer gewaltsam aus der Verankerung gerissen und das Gebäude mit Flüssigkeiten verschmutzt.

Die Kosten der Schadensbeseitigung erreichen inzwischen einen vierstelligen Betrag. Im Aussichtsturm wird deshalb Sicherheitstechnik installiert. Werders 1. Beigeordneter Christian Große erinnerte in diesem Zusammenhang an die ständige Belohnung von 1000 Euro. Sie ist für Hinweise ausgesetzt worden, die zur Ergreifung von Tätern führen, die städtische Einrichtungen beschmiert haben.

Die Belohnung werde selbstverständlich auch gezahlt, wenn es um andere Formen der Sachbeschädigung an öffentlichem Eigentum geht. Die Stadt werde jeden Tatverdächtigen, der ihr bekannt wird, den Strafverfolgungsbehörden anzeigen und ihre zivilrechtliche Ansprüche anmelden.

Christian Große weiter:

„Viele Bürger und auch Kinder und Jugendliche wertschätzen die Schönheit unserer Stadt. Der Aussichtsturm auf dem Weinberg ist einer der Punkte, mit denen Werder in den vergangenen Jahren noch ein Stück attraktiver geworden ist. Zurzeit reden wir darüber, wie wir den Stadtwald verschönern und mit Angeboten für Kinder und Jugendliche ergänzen können. Solche Prozesse werden durch Trümmertruppen, wie sie derzeit auf dem Weinberg wüten, leider fast unmöglich gemacht. Wir werden die Aufmerksamkeit der gesamten Stadtgesellschaft benötigen, wenn wir daran etwas ändern wollen.“

187 iPads für Werders Schulen

187 iPads für den Fernunterricht: In der vorigen Woche konnte den kommunalen Schulen der Stadt Werder neue hochwertige Endgeräte für das Lernen zu Hause bereitgestellt werden. Die Mittel dafür kommen aus einem Sofortprogramm des Bundes und der Länder. Damit sollen besonders Schüler unterstützt werden, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, ihren Kindern ein mobiles Endgerät zu kaufen.

Für die Fördersumme von 130.000 Euro wurde durch die Stadt zugleich ein Wartungsvertrag für die Geräte gesichert, die mit Tastatur und Pen ausgestattet sind. Die Software kann den Anforderungen der Schulen entsprechend zentral auf die Einzelgeräte aufgespielt werden (Mobile Device Management). Die Lagerung erfolgt in Boxen mit Ladezyklus und automatischen Updates.

„Digitale Lernmittel sind in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Lage unentbehrlich für die Schüler geworden“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Mit den hochwertigen Tablets, die unseren Schulen bereitgestellt werden konnten, wird ein wirkungsvoller Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit geleistet.“

Folgende Anzahlen von iPads sind den Schulen bereitgestellt worden:

- Grund- und Oberschule Carl von Ossietzky = 48 Stück
- Karl-Hagemeister-Grundschule-Schule = 48 Stück
- Grundschule Glindow = 27 Stück
- Inselschule Töplitz = 32 Stück
- Ernst-Haeckel-Gymnasium = 32 Stück

Gleichzeitig erhielt die Stadt Werder (Havel) vorige Woche den Zuwendungsbescheid für die Anschaffung von weiteren Endgeräten aus einem im Januar diesen Jahres aufgelegten Programm des Landes Brandenburg. Auch dessen Ziel ist es, Schulträger bei der Anschaffung von Endgeräten zur Absicherung des Distanzunterrichts zu unterstützen.

Zum Förderbetrag von 168.000 Euro kommt ein von der Stadt zu leistender zehnprozentiger Eigenanteil hinzu. „Wir werden damit erneut eine erhebliche Zahl von Endgeräten erwerben und auf die Schulen verteilen können“, so Manuela Saß. „Der Bund und das Land Brandenburg setzen mit den Programmen in dieser schwierigen Lage ein richtiges und wichtiges Zeichen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien.“

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Henry Klix

Auf Anordnung

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