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Pressemitteilungen

Bericht über den Einsatz in Ahrweiler

Ein Feuerwehrmann aus Werder berichtet über den Einsatz in Ahrweiler

Schmutzige Linien an den Hausfassaden in Bad Neuenahr-Ahrweiler bezeugen, wie hoch das Wasser Mitte Juli hier gestanden hat. „Die Erdgeschosse waren weg“, sagt Ludwig Schäler-Bode. Je näher man der Ahr kommt, desto zerstörerischer habe das Wasser gewütet. „Am Ufer ist gar nichts mehr übrig geblieben“, sagt der Feuerwehrmann. Die Zustände in der Kreisstadt des Landkreises Ahrweiler seien „unvorstellbar“.

Ludwig Schäler-Bode war Gruppenführer einer Löschgruppe aus fünf Feuerwehrleuten aus Werder (Havel), die vorige Woche einen Hilfskonvoi des Landkreises Potsdam-Mittelmark begleitet hat. Heiko Fengler, Julia Häußler, Mirko Jaekel und Tim Kuhlmey gehörten zur Werderaner Crew, die mit einem geländegängigen Löschfahrzeug unterwegs gewesen war. Zwei weitere Werderaner Feuerwehrleute - Knut Schellhorn und Jens Seegert - verstärkten den Erkundungstrupp des Landkreises.

Schon auf dem Weg von Beelitz-Heilstätten zum Bereitstellungsraum am Nürburgring habe der Konvoi viel Zuspruch erfahren. „Aus vielen vorbeifahrenden Autofenstern gab es das Gefällt-mir-Zeichen.“ Später am Einsatzort habe es Beifall aus den Fenstern der Häuser gegeben - und immer wieder die Frage, was das Kennzeichen bedeutet. „Uns wurde sehr viel Sympathie und Dankbarkeit von den Einwohnern entgegengebracht. Es gab richtige Hochrufe auf Brandenburg“, so Ludwig Schäler-Bode.

Insgesamt waren 125 Feuerwehrleute aus dem Landkreis mit 28 Fahrzeugen an dem Hilfseinsatz beteiligt. Die Einheit wurde vor Ort in zwei Züge unterteilt. Besonders am ersten Tag sei man in Bereichen gewesen, in denen für die Feuerwehren fast nichts auszurichten war. „Das sah aus wie in einem Kriegsgebiet.“ Am Tag zwei wurden die Werderaner dem Zug zugeordnet, der in Bad Neuenahr-Ahrweiler helfen sollte – einer Stadt, die etwa die Einwohnerzahl von Werder hat.

Mit Fäkalien und Unrat belasteter Schlamm bestimme dort das Bild, teilweise stinke es übel. Der Zug kümmerte sich um einen rund 500 Meter langen und 300 Meter breiten Abschnitt nördlich der Ahr im Ortsteil Bad Neuenahr. „Wir sondierten die Lage und gingen dann von Grundstück zu Grundstück, um den Bewohnern unsere Hilfe anzubieten“, so Ludwig Schäler-Bode. Die Zerstörung wachse mit der Nähe zum Flussbett, wo von einer Stadt nichts mehr zu erkennen sei.

Herausgerissene Bäume, Hausteile und Straßenfundamente erinnern an das, was hier mal war. Am Einsatzort wurden den Werderanern ein Grundstück gezeigt, auf dem ein Mann in seinem Gartenhaus zu Tode gekommen war. „Zum Glück sind wir selbst nicht auf Verstorbene gestoßen, die wir bergen mussten.“ Weiter oben sehen die Häuser intakter aus, auch wenn das Mauerwerk nass sei und sie bisweilen bedrohlich schief stünden.

Von den Feuerwehrleuten wurden hier Keller ausgepumpt – von einer Schwimmhalle und einer Tiefgarage. Mit dem THW wurden zerstörte Autos geborgen. Eine 80-jährigen Dame halfen die Werderaner, ihr Haus von den zerstörten Möbeln zu befreien. „Das waren alles Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn Viele ein Stück leisten, ergibt es ein Großes und Ganzes“, sagt Ludwig Schäler-Bode.

Vier Tage waren die Feuerwehrleute mit An- und Abreise unterwegs, zwei davon vor Ort. Samstagnacht kehrten sie zurück. „In der Summe konnten die Kameraden aus dem Landkreis glaube ich einiges bewirken und haben den Leuten das Gefühl gegeben: Wir sind für euch da.“ Extrem wichtig sei die Hilfe, die von der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk geleistet werde, die aktuell zum Beispiel Behelfsbrücken bauen und dem Schlamm zu Leibe rücken.

Nicht zuletzt gebe es in Bad Neuenahr eine massive Präsenz von Landwirten, die mit schwerem Landwirtschaftsgerät helfen, die Stadt vom Müll zu befreien. Noch wohnten viele Menschen in dem, was von ihren Häusern übrig geblieben ist. In den nächsten Wochen werde es darum gehen, den Müll und den kontaminierten Schlamm, der eine Seuchengefahr darstellt zu beseitigen, wichtige Infrastrukturen zu reaktivieren und zu sondieren, was von den Häusern zu retten ist.

Ludwig Schäler-Bode: „Ich glaube, Bad Neuenahr und die ganze Ahrweiler-Region haben noch einen sehr langen Weg vor sich.“

Freundliche Grüße
Henry Klix
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Kultursommer auf der Bismarckhöhe wird fortgesetzt

Mit einem Public-Viewing zur Fußball-Europameisterschaft ist der Open-Air-Kultursommer auf der Bismarckhöhe in Werder (Havel) im Juni gestartet. Auf die hochklassigen Sport-Highlights folgen nun außergewöhnliche kulturelle Momente: Das Programm am schönsten Aussichtspunkt der Stadt wird fortgesetzt mit Kino-Erfolgen und Konzerten. Und es wird mit zahlreichen Familienveranstaltungen ergänzt.

So wird das Berliner Galli-Theater mit „Die sieben Geißlein“, „Der Froschkönig“ und der „Die Clowns Ratatui“ gleich drei Stücke aus seinem Repertoire präsentieren. Den Start macht 1. August das Märchen der von der Mutter allein gelassenen Ziegenkindern. Im Open-Air-Kinoprogramm wird jeweils Donnerstag-, Freitag- und Sonntagnachmittag ein Kinderfilm präsentiert, beginnend am 29. Juli mit dem Film „Zu weit weg“, in dem der 12-jährige Ben sein Heimatdorf wegen eines Braunkohletagebaus verlassen muss.

Das Kino-Open-Air für Erwachsene beginnt am 29. Juli furios mit einem Blockbuster: „Bohemian Rhapsodie“ erzählt die Geschichte von Freddie Mercury und der Band Queen – ein zu Herzen gehendes, musikalisches Drama und weltweiter Kinoerfolg. Das abendliche Filmprogramm läuft donnerstags, freitags und sonntags um 20 Uhr. Die gezeigten Filme werden immer montags unter www.bismarckhoehe.com veröffentlicht.

Dort können auch Tickets, so auch für die im August und September stattfinden Sommerkonzerte, bestellt werden. Zum musikalischen Teil des Kultursommers gibt es Deutschrock mit Rockröhre Stefan Krähe, Klassik und Pop mit dem Tenor Tobey Wilson und Pop und Rock mit dem Sänger und Songschreiber Robert Gläser. Der Kultursommer ist eine Veranstaltung der Berliner Wohlthat Entertainment GmbH mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel), BB Radio und Radio Teddy.

Das aktualisierte Programm unter https://bismarckhoehe.com/#neuigkeiten

Feuerwehr Werder unterstützt Hilfseinsatz

Feuerwehr Werder unterstützt Hilfseinsatz in Ahrweiler

Vier Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus der Stadt Werder (Havel) werden am morgigen Mittwochabend zu einem Katastrophen-Hilfseinsatz nach Rheinland-Pfalz aufbrechen. Die Werderander Stützpunktfeuerwehr wird damit Mitglieder der Brandschutzeinheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Landkreis Ahrweiler unterstützen. Dort hat das Hochwasser besonders schlimm gewütet.

Die Unterstützung war von der Landesregierung in Rheinland-Pfalz angefragt worden, sagt Kreisbrandmeister Jens Heinze. 125 Feuerwehrleute aus Potsdam-Mittelmark werden sich insgesamt an dem Hilfseinsatz beteiligen. Ihr Konvoi mit 28 Fahrzeugen werde sich am Mittwochabend vom Feuerwehtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten aus in Bewegung setzen.

Ziel ist der Nürburgring, wo die Hilfseinsätze in den betroffenen Ahrweiler-Regionen koordiniert werden. Der Einsatzzeitraum vor Ort beträgt rund 48 Stunden. Es gehe unter anderem darum, an gefährdeten Dämmen oder Gebäuden die Lage zu erkunden, Aufräumarbeiten zu unterstützen und wichtige Infrastrukturen wieder herzurichten, so Kreisbrandmeister Heinze.

„Aus Werder sind Feuerwehrleute aus den Ortswehren Werder, Glindow, Plessow und Töplitz beteiligt“, so Stadtwehrführer Sebastian Schenk. Sie werden mit einem geländegängigen Löschgruppenfahrzeug aus Plötzin ins Katastrophengebiet fahren, das unter anderem mit einem Notstromaggregat und zwei Tauchpumpen ausgestattet ist. Zu den besonderen „Einsatzmitteln“ gehören Powerriegel, die von Edeka-Schneider gesponsert wurden.

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß betont, dass die Unterstützungsbereitschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt noch weit über die Hilfe hinausgegangen sei, die jetzt geleistet wird. „Einmal mehr können wir in dieser für Deutschland außergewöhnlichen Lage sehr stolz auf unsere Feuerwehrleute sein.“

Die Bürgermeisterin weiter: „Diese Aktion außerhalb des eigentlichen Einsatzgebietes wird genauso in die Werderaner Feuerwehrgeschichte eingehen wie die Oderflut oder die Elbeflut, wo unsere Kameraden ebenfalls wertvolle Unterstützung geleistet haben.“ Die Stadt werde zudem ein kommunales Hilfsprojekt zum Wiederaufbau im Katastrophengebiet initiieren.

(Foto: Stadt Werder-Havel)

Ein Mannschaftszelt für den Feuerwehrnachwuchs

Brandenburgs Innenminister brachte den Zuwendungsbescheid persönlich in den Ortsteil Töplitz

Der brandenburgische Innenminister Michael Stübgen übergab gestern in Töplitz symbolisch ein Scheck in Höhe von 3470 Euro. Mit der Zuwendung aus Lottomitteln und dem Eigenanteil der Stadt Werder (Havel) soll ein Mannschaftszelt für die Jugendfeuerwehr des Ortsteiles erworben werden. Hauptschwerpunkt für Lottomittelförderungen des Ministeriums sind gegenwärtig Projekte des Brand- und Katastrophenschutzes, insbesondere zur Mitgliedergewinnung sowie zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Der Minister betonte seine Wertschätzung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Er wisse, dass im Land Brandenburg der Brand- und Katastrophenschutz flächendeckend fast ausschließlich mit ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren sowie Helfern des Katastrophenschutzes gewährleistet wird. „Da ist eine gute Nachwuchsarbeit wichtig“. Das bestätigte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß, die den Gast bei seinem Rundgang durch das Gebäude begleitete und unter anderem darauf hinwies, dass die Feuerwehr in der Neuen Töplitzer Straße ein städtischer Bau ist, der ohne Fördermittel errichtet wurde. „Wir wissen, dass unsere Feuerwehr eine wichtige Stütze der Gesellschaft ist und so unterstützen wir sie, wo wir können“.

Stadtjugendwartin Jane Lubinas nahm den Scheck entgegen und bedankte sich: „Wir freuen uns immer sehr über Förderungen“. Das Mannschaftszelt ist für Übernachtungen geeignet und soll auch für die Zeltlager genutzt werden. „Das fördert den Zusammenhalt“, weiß Jane Lubinas. 105 Kinder und Jugendliche gehören in der Stadt Werder (Havel) zum Feuerwehrnachwuchs, davon allein 20 im Ortsteil Töplitz, zu dem auch die Gemeindeteile Neu-Töplitz, Leest und Göttin gehören.

Stadtwehrführer Sebastian Schenk betonte, dass eine gute Ausbildung und eine ebenso gute Ausrüstung zwingend notwendig sind. Zur Besonderheit der Töplitzer Insellage kommen noch rund 60 Autobahnkilometer, auf denen erfahrungsgemäß oft Einsätze nötig werden. „Insgesamt leistet die Stadt rund 400 Einsätze pro Jahr, die Töplitzer sind an 100 bis 120 davon beteiligt“, informierte er.

Gerade aber die Nachwuchsarbeit und damit die Kinder und Jugendlichen hätten während der Pandemie „gelitten“, als die Einsatzdienste höchste Priorität hatten. Er hoffe, mit der Jugendarbeit jetzt wieder durchstarten zu können, umso mehr freue er sich über die Zuwendung aus dem Ministerium und der dauerhaften Unterstützung der Stadt Werder (Havel). „Die Jugend ist unsere Nachwuchsquelle, leider war das Verfahren während der Pandemie alternativlos“. Auch wenn von 10 Kindern und Jugendlichen oft nur einer dauerhaft dabeibliebe, sei die engagierte Nachwuchsarbeit enorm wichtig. Nach der Schulzeit wären die Lebenswege eben nicht vorhersehbar, aber wer einmal eine Ausbildung bei der Feuerwehr durchlaufen habe, könne im Ernstfall – egal, wo er dann wohne oder arbeite – helfen.

Zu Gast war auch Landesbranddirektor Michael Koch, seit April 2021 im Amt, Prof. Ditmar Wick, Chef des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung der Stadtverordnetenversammlung und als Vertretung für den Ortsvorsteher Frank Ringel, der stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig, Paul Wegener und viele Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Töplitz.

Mehr Informationen:

Durch das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK) werden für verschiedenste Themenbereiche und Zielgruppen finanzielle Unterstützungsleistungen in Form von Förderungen ausgereicht. Die Förderverfahren unterliegen dabei den Regelungen für das Zuwendungsrecht aus der Landeshaushaltsordnung Brandenburg.

Darüber hinaus vergibt das MIK Zuwendungen aus Mitteln der Lottokonzessionsabgabe (sog. Lottomittelförderungen) für mildtätige soziale, sportliche und sonstige im öffentlichen Interesse liegende Zwecke. Hauptschwerpunkt für Lottomittelförderungen des MIK sind gegenwärtig Projekte des Brand- und Katastrophenschutzes, insbesondere zur Mitgliedergewinnung sowie zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Weiterhin werden aus Lottomitteln Maßnahmen im Rahmen der kommunalen Kriminalprävention, wie die Ausstattung und Fortbildung von Sicherheitspartnern sowie Projekte zur Kinder- und Jugendkriminalprävention gefördert.

Lottokonzessionsabgabe - Hintergrund:

Das Lottospiel ist mit einem gesetzlich verankerten Beitrag zum Gemeinwohl im Land Brandenburg verbunden. Die Land Brandenburg Lotto GmbH führt 20 Prozent ihrer Einnahmen als Glücksspielabgabe an das Land Brandenburg ab.

Mithilfe dieser sogenannten Lottomittel werden soziale, humanitäre, kulturelle und sportliche Institutionen sowie im öffentlichen Interesse liegende gemeinnützige Projekte gefördert, für die keine anderen Mittel im Landeshaushalt verfügbar sind und für die auch keine sonstigen Fördermöglichkeiten bestehen.

Die Landesregierung verteilt die Lottomittel im Landeshaushalt auf die einzelnen Ministerien. Die Ministerien entscheiden wiederum eigenständig über die Vergabe dieser Gelder. (Quelle: MIK)

Mit freundlichen Grüßen

Ellen Fehlow
auf Anordnung

Vollsperrung der Rad- und Fußwegbrücke

Vollsperrung der Rad- und Fußwegbrücke ab Donnerstag

Die Vorbereitungen für den Bau der neuen Fuß- und Radwegbrücke über den Großen Zernsee gehen in die nächste Phase

Von Donnerstag, den 1.Juli.2021 bis einschließlich Freitag, den 16.Juli 2021, wird die Brücke für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt. Auch die Zuwegung ist im Rahmen für weitere vorbereitende Arbeiten gesperrt. Das betrifft auf der Werderaner Seite den Weg ab Adolf-Damaschke-Straße am Parkhaus. Aus Richtung Potsdam OT Golm ist der Zugang ab der Werft am Galliner Damm gesperrt. Von Wildpark-West ist der Weg ab dem Seesteig vom Bauanfang gesperrt.

Radfahrer und Fußgänger müssen sich zudem während der gesamten Bauzeit auf temporäre Einschränkungen einstellen.
„Die Rad-und Fußwegeverbindung über die Eisenbahnbrücke von Werder (Havel) ist ein wichtiges Bindeglied in Richtung Schwielowsee und Potsdam, deren Errichtung wir gern unterstützen, so Christian Große, 1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel). „Die Einschränkungen sind zwar hinderlich für Radfahrer, Spaziergänger und Pendler, dennoch muss die Sicherheit an der Baustelle an erster Stelle stehen“, bittet Große um Verständnis für die Sperrungen.

Die Brücke

Die Rad- und Fußwegbrücke über den Großen Zernsee ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadt Werder (Havel) und der Gemeinde Schwielowsee. Die neue Brücke soll parallel und südlich zur vorhanden Brücke der Deutschen Bahn AG verlaufen. Sie wird den heute vorhandenen und viel zu schmalen Gangsteg auf der Bahnbrücke ersetzen.

Auch die Treppentürme wird es zukünftig nicht mehr geben. Die Brücke wird als leichte Stahlkonstruktion aus einem dreifeldrigen Überbau mit einer Gesamt-Stutzweite von 110 Metern bestehen. Es ist geplant, die Geh- und Radwege zur Brücke im Zweirichtungsverkehr in drei Metern Breite mit Beleuchtung auszubauen. Durch möglichst geringe Längsneigungen und Zwischenpodeste wird die Brücke von den Wegen aus barrierefrei erreichbar sein.

Auf dem Brückenbauwerk wird die Nutzbreite vier Meter betragen; an zwei Stellen wird es Aussichtskanzeln mit Sitzmöglichkeiten als Ausweichstellen geben. Die circa ein Kilometer langen Wegeanbindungen nach Werder und Potsdam sowie zu den Ortsteilen Geltow und Wildpark-West der Gemeinde Schwielowsee sind ebenfalls Bestandteil des Gesamtprojekts.

Die Fertigstellung ist derzeit für Mitte 2022 geplant.

Mehr Infos

Allen Interessierten bietet die Landeshauptstadt Potsdam umfassende Informationen auf mobil-potsdam.de an. So können zum Beispiel die Unterlagen der abschließenden Genehmigung und deren Anlagen (in Auszügen) sowie weitere Informationen und Ansprechpartner eingesehen werden.

Testzentrum Bismarckhöhe wird zunächst geschlossen

Das Corona-Testzentrum der Stadt Werder (Havel) auf der Bismarckhöhe wird nur noch in dieser Woche geöffnet sein. Ab dem 28. Juni ist das Testzentrum vorerst geschlossen. Hintergrund ist die Bekanntgabe des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 16. Juni 2021: Demnach hat die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis fünf Tage lang unter dem Wert von 20 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gelegen.

Für den Fall einer solchen Unterschreitung finden die Regelungen der Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 15. Juni über die vorgesehene Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises bis auf wenige Ausnahmen keine Anwendung mehr, wie es in der Bekanntgabe heißt. Das ist im Landkreis der Fall.

„Dass der Testnachweis nun beispielsweise nicht mehr für den Gaststättenbesuch, die Beherbung in Gästeunterkünften oder in Kultur- und Freizeiteinrichtungen erforderlich ist, spüren wir natürlich auch in den Anmeldezahlen in unserem Testzentrum“, so der 1. Beigeordnete Christian Große. Der aufwändige Betrieb solle deshalb zunächst eingestellt werden.

„Ich würde mich freuen, wenn wir die Bismarckhöhe nicht wieder zum Testen öffnen müssen, aber die Möglichkeit werden wir uns offenhalten“, so Christian Große weiter. So sei aus heutiger Sicht nicht klar, ob, wann und wie massiv die Delta-Variante oder andere Mutationen die Zahlen wieder auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 20 ansteigen lassen. „Der Appell, sich impfen zu lassen und bei allen Lockerungen vorsichtig zu bleiben, gilt vor diesem Hintergrund weiter“, so Christian Große.

Partner des Testzentrums Bismarckhöhe sind die Apotheke im Werderpark und die Karina Hauskrankenpflege. Die Apotheke im Werderpark wird ihre eigene Teststelle im Werderpark zunächst weiter aufrecht erhalten. Termine dort können weiter auf der Homepage der Stadt gebucht werden. Weitere regionale Testmöglichkeiten nennt der Landkreis auf seiner Homepage.

Christian Große bedankt sich für die Unterstützung der beiden Werderaner Unternehmen, aber auch der Mitarbeiter und Helfer des Testzentrums Bismarckhöhe. „In unserem Testzentrum sind seit Ende März im Wochenschnitt 1090 Menschen auf das Coronavirus getestet worden, bisweilen sogar an Sonn- und Feiertagen.“ 51 dieser Tests seien positiv verlaufen.

„Diese 51 positiven Schnelltests wurden mit PCR-Tests abgeglichen und bestätigt. Durch Quarantänemaßnahmen für diese Fälle konnten Dutzende Ansteckungen mit dem gefährlichen Corona-Virus bei uns in Werder vermieden werden. Das Testzentrum ist deshalb ein weiteres und besonders schönes Beispiel dafür, wie wir es schaffen, durch ein Hand in Hand der Bürger mit verschiedenen Werderaner Kräften diese Krise zu meistern.“

Erste Gäste der Havel-Therme in Werder begrüßt

18.06.2021 Mit Gundi Abramski ist am heutigen Freitagmorgen der erste Gast der Havel-Therme begrüßt worden. Schon lange vor der Eröffnung um 9 Uhr hatte sie vor der Tür gestanden und gewartet, dass sich die neue Wohlfühloase am Großen Zernsee in Werder (Havel) für die Gäste öffnet. „Ich beobachte auch schon seit Jahren die Entwicklung und bin immer wieder mal hergekommen, um Fotos von der Baustelle zu machen“, sagte sie. Sie freue sich riesig über den Start.

Gundi Abramski wohnt in Berlin-Zehlendorf und nutzte die gute Zugverbindung, um zu der neuen Attraktion nach Werder (Havel) zu kommen. Nicht nur sie wurde als erster Gast mit kleinen Präsenten und einem großen Blumenstrauß von Bürgermeisterin Manuela Saß und Michael Atassi von der Havel-Therme GmbH begrüßt. Auch die 6a aus der Inselschule Töplitz wurde als erste Schulklasse mit Überraschungen in Empfang genommen.

An sich sei zum Abschluss des letzten Grundschul-Jahres eine Klassenfahrt geplant gewesen, erzählten die Schüler. Corona-bedingt wurde daraus eine Aktivitätenwoche – mit der Havel-Therme als Höhepunkt. Worauf sich die Kinder vor der Eingangstür am meisten freuten, waren die Actionrutschen. Dass es im Familienbereich zum Beispiel auch eine Breitwellenrutsche, einen Wildwasserbach und ein Dreimeterturm gibt, wussten sie da noch nicht.

Auch nicht, dass der Aufenthalt mit bunten Tier-Schwimmreifen von der Havel-Therme und einer Runde Eis von der Bürgermeisterin versüßt wird. So war der Jubel nochmal ein Stück größer. Die Kinder überreichten ihrerseits eine Havel-Thermen-Wandzeitung an Michael Atassi, mit bunten Sommer- und Wassermotiven und Glückwünschen zur Eröffnung.

Stadt erstellt Übersicht zu Wanderwegen

Die Stadtverordneten haben die Verwaltung beauftragt, eine Übersicht über die bestehenden und geplanten Wanderwege in Werder und den Ortsteilen zu erstellen. Zugleich sollen Instandhaltungsmaßnahmen der Wanderwege abgesichert und Haushaltsmittel dafür eingestellt werden.

Die Erarbeitung einer solchen Übersicht sei „eine gute Möglichkeit der Darstellung der nachhaltigen Verbesserung und Erweiterung der touristischen Angebote durch ihre Vernetzung auf alle Ortsteile“, heißt es in der Beschlussbegründung. „Gut gekennzeichnete Wanderwege in der Region Werder sind für den sanften Tourismus ein Aushängeschild.“

Stadt nimmt am 18. September am Cleanup Day teil

Die Stadtverordnetenversammlung hat die Stadtverwaltung mit der Anmeldung zum weltweit durchgeführten World Cleanup Day am 18. September 2021 beauftragt. Die Stadt soll sich dazu auf der Homepage des Vereins, der den Cleanup Day veranstaltet, als Teilnehmer anmelden.

Außerdem soll sie fürs Mitmachen werben und Kontakt zu den Ortsteilen, Vereinen und Verbänden in Werder aufnehmen, um die Aktion in Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen durchzuführen. Die Entsorgung des eingesammelten Mülls soll durch die Stadt erfolgen.

Mit der Teilnahme sollen die Werderaner für das Problem der zunehmenden „Vermüllung“ und das Erfordernis eines veränderten Umgangs mit unseren Ressourcen sensibilisiert werden, heißt es in der Beschlussbegründung.

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Henry Klix

Auf Anordnung

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