Sie sind hier: Startseite » Aktuelles » Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Baumblütenfest startet

Baumblütenkönigin Sabine Ritschel

Baumblütenfest startet mit vollen Höfen und bester Stimmung

Wenn Königin Sabine im Cabrio vorfährt, erhellen sich die Gesichter. Die Handys werden gezückt für das Erinnerungsfoto mit dem Weinglas in der Hand unter den Blütenzweigen. Mit den Worten „Das Glück hatten wir noch nie!“ wird ihre Majestät am Sonntag zu Beginn ihrer Tour über die Höfe und Gärten von den Besuchern empfangen. Seit Freitag ist Sabine Ritschel nun ganz offiziell Werders Baumblütenkönigin der Saison 2026/27 und erlebte einen traumhaften Start ins 147. Baumblütenfest.

Mit rund 340 Gästen ist das Fest am Freitag beim traditionellen Baumblütenball auf der Bismarckhöhe eröffnet worden. Ob Sabine Ritschel nervös war? „Erst als mein Name auf der Bühne fiel, bis dahin war ich ganz entspannt“, erzählt die 45-Jährige mit einem Lächeln auf den Lippen. Einmal Königin sein – damit erfüllte sich ein besonderer Herzenswunsch für sie. In dem Kleid, das sie am Ballabend erstmals präsentierte, erntete sie im Laufe des Wochenendes in den festlich geschmückten Höfen und Gärten viele Komplimente.

Am Sonntag gab Königin Sabine, gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Saß, den Startschuss für den 29. Baumblütenlauf im Stadtwald. Mit 448 Zieleinläufen gab es einen neuen Teilnehmerrekord. „Wir hatten beste Bedingungen am Wochenende – nicht nur für den Lauf, sondern für den gesamten Festauftakt", so Manuela Saß. „Die Höfe und Gärten waren außerordentlich gut besucht. Jetzt steigt die Vorfreude auf unser großes Volksfest ab 1. Mai.“

Auch bei regiobus fällt das Fazit positiv aus: „Bei wieder einmal bestem Blütenfest-Wetter war der Zuspruch zu den Blütenrundfahrten sehr gut. Mit angenehm fröhlicher Stimmung unter den Festgästen fuhren bis zu 15 gut gefüllte Busse die Gäste von Hof zu Hof. Es kam zu keinerlei Vorkommnissen. Insgesamt konnte regiobus circa 4.500 Tickets an diesem ersten Wochenende verkaufen, damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Wir danken den Fahrerinnen und Fahrern sowie den Mitarbeitenden im Kundencenter und an der mobilen Verkaufsstelle für ihren Einsatz an diesem Festwochenende und freuen uns auf die kommenden Festtage“, so Geschäftsführer Martin Grießner.

Am 29. April geht es mit dem zweiten Baustein des 147. Baumblütenfestes weiter, wenn sich die insgesamt 20 Fahrgeschäfte auf dem Rummel und im Kinderbereich zu drehen beginnen. Der dritte Baustein – das große Volksfest – findet dann vom 1. bis 3. Mai mit Livemusik, Festmeile, buntem Treiben und traditionellen Höhepunkten wie Feuerwerk und Werder-Tag statt. Baumblütenkönigin Sabine Ritschel wird sich keinen der Höhepunkte entgehen lassen.

Vom ersten Festwochenende in Erinnerung bleiben ihr die verschiedensten Begegnungen: Kinder, die breit lächelnd auf sie zurennen, der Sängerknabe am Hohen Weg, der nur für sie „Biene Maja“ spielt, oder die 86-jährige rüstige Rentnerin, die beim Baumblütenlauf antritt. „Das sind alles Dinge, die man sonst nicht so erleben kann“, sagt sie. Mit Blick auf die kommenden Tage freut sie sich besonders auf den großen Festumzug mit den Werderaner Vereinen und Institutionen am 2. Mai um 11 Uhr.

Fotos: Stadt Werder (Havel)

Bequem mit Bus und Bahn zum 147. Baumblütenfest!

Einsteigen und genießen: Mit Bus und Bahn geht es ganz bequem nach Werder (Havel) zum 147. Baumblütenfest! Das große Volksfest steht am kommenden Wochenende vom 1. bis 3. Mai bevor. Festbesucher erwarten Livemusik auf mehreren Bühnen, buntes Treiben entlang der Festmeile, Rummel, traditionelle Höhepunkte und Attraktionen für Klein und Groß.

Anreise mit Bahn: Auf der Linie RE1 (Magdeburg – Berlin – Frankfurt (Oder)) setzt die ODEG zusätzliche Züge zwischen Berlin und Werder (Havel) ein. Alle Informationen zu Fahrplänen und Sonderverkehren auf der Webseite der ODEG oder in der VBB-Fahrinfo.

Anreise mit Bus: regiobus Potsdam Mittelmark verstärkt die Buslinie 631 zwischen Potsdam und Werder (Havel). Die Taktung wird am Festwochenende verdichtet, insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden für eine möglichst flexible An- und Abreise.

Tipp: Mit der Blütenrundfahrt von regiobus kommen Festbesucher ganz bequem und unkompliziert zu den Höfen und Gärten in den Plantagen. Informationen zum Fahrplan und weiteren Infos.

Anreise mit dem Schiff: Die „Weisse Flotte Potsdam“ schippert von der Langen Brücke in Potsdam direkt zur Werderaner Insel – und wieder zurück. Weitere Information zu den Fahrten bei Schifffahrt in Potsdam.

KatS-Leuchtturm Werder (Havel)

Staatssekretär Uwe Schüler besucht KatS-Leuchtturm Werder (Havel)

Elf Mitglieder des Katastrophenschutz-Teams bauten den Leuchtturm in knapp einer Stunde nach der Alarmierung vollständig auf.

Brandenburgs Innen-Staatssekretär Uwe Schüler hat am Dienstag eine Aufstellübung des Katastrophenschutz-Leuchtturms in der Havelauenhalle in Werder (Havel) besucht. Dabei konnte er sich ein Bild davon machen, wie schnell und zuverlässig die Anlage im Ernstfall betriebsbereit ist.

Elf Mitglieder des Katastrophenschutz-Teams bauten den Leuchtturm in knapp einer Stunde nach der Alarmierung vollständig auf. Die Übung wurde koordiniert von Einsatzleiter Rainer Schulz. Begleitet wurde der Termin von Bürgermeisterin Manuela Saß, dem 1. Beigeordneten Christian Große sowie dem Fachbereichsleiter Philipp Konopka.

Weichenstellung im Land - Umsetzung vor Ort

Die Grundlage für die Katastrophenschutz-Leuchttürme wurde zwischen den Jahren 2019 und 2023 vom Land Brandenburg gelegt. In dieser Phase wurden Konzeption, Finanzierung und strategische Ausrichtung vorbereitet. Bis Januar waren landesweit 337 Leuchttürme einsatzbereit. Das Land stellte dafür insgesamt rund 40 Millionen Euro bereit. Auch das Projekt in Werder wurde mit diesen Mitteln unterstützt.

„Ich bin beeindruckt, in welchem Tempo und in welcher Qualität hier gearbeitet wird", sagte Uwe Schüler vor Ort. „Es ist etwas Besonderes zu sehen, wie der Katastrophenschutz-Leuchtturm hier in Werder (Havel) lebendig wird." Zugleich dankte er für die Arbeit des Teams: „Wir können als Politiker einen Rahmen geben und Mittel bereitstellen - am Ende sind es die Menschen vor Ort und ihr Engagement, die ein solches Projekt tragen."

Uwe Schüler verwies darauf, dass sich Gefahrenlagen verändert haben. Neben extremen Wetterereignissen können auch technische Störungen oder gezielte Sabotageakte, wie unlängst im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, zu langanhaltenden Stromausfällen führen. „Wir hoffen, dass kein Ernstfall eintritt und wir unsere Katastrophenschutz-Leuchttürme nie brauchen. Die Stadt Werder zeigt, dass sie für solche Ereignisse gut vorbereitet ist", so Uwe Schüler.

Starkes Ehrenamt als Grundlage

Das Werderaner Leuchtturm-Team besteht aktuell aus 26 Mitgliedern. Es hat sich seit dem ersten Aufruf im Januar 2025 schrittweise aufgebaut. Eine erste größere Übung fand im November 2025 statt, eine weitere ist für den 20. Juni geplant. Erstmals sind dazu auch Bürger eingeladen, sich zu beteiligen. <https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/55-politik-rathaus/4989-aufruf-zur-beteiligung-an-katastrophenschutz%C3%BCbung-am-20-juni.html>

Bürgermeisterin Manuela Saß betonte die Rolle des Engagements vor Ort: „Wir sind bei unserem Katastrophenschutz-Leuchtturm in der Region vergleichsweise weit fortgeschritten. Das liegt daran, dass viele Werderanerinnen und Werderaner bereit sind, sich ehrenamtlich einzubringen. Dieses Engagement stärkt unsere Widerstandskraft für Notlagen, die wir hoffentlich nie erleben müssen."

Anlaufstelle für den Ernstfall

Katastrophenschutz-Leuchttürme dienen in Notlagen als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung. In Werder (Havel) ist der Standort in der Havelauenhalle. Dort können Bürger im Ernstfall Informationen zur Lage erhalten. Zudem werden Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung sowie Unterstützung für hilfsbedürftige Personen organisiert. Auch das Aufwärmen von Speisen, das Laden mobiler Geräte und die Sicherstellung von Kommunikationsmöglichkeiten - etwa für Notrufe - gehören zum Angebot.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist als Katastrophenschutzbehörde zuständig. Im Ereignisfall unterstützt die Stadt Werder (Havel) mit eigenen Kräften und Infrastruktur. Dafür wurde ein gemeinsames Team aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung aufgebaut. Regelmäßige Schulungen und Übungen sichern die Einsatzbereitschaft.

Neue Baumblütenkönigin in Werder (Havel)

Sabine Ritschel

Presseinfo: Sabine Ritschel wird Baumblütenkönigin 2026/27

Sabine Ritschel lebt seit vier Jahren in Phöben und kennt das Baumblütenfest aus eigener Erfahrung. Als neue Königin möchte sie Menschen zusammenbringen und das Fest neu erleben.
Sabine Ritschel ist die neue Baumblütenkönigin von Werder (Havel). Die 45-Jährige lebt seit vier Jahren im Ortsteil Phöben und war vom ersten Moment an zu Hause. „Ich habe mich hier nie fremd gefühlt“, sagt sie. Genau dieses Gefühl von Gemeinschaft möchte sie nun weitergeben.

Besonders beeindruckt hat sie die Hilfsbereitschaft der Menschen. Gleich in ihrer ersten Woche erlebte sie mit ihren beiden Söhnen Unterstützung – eine Erfahrung, die für die alleinerziehende Mutter alles andere als selbstverständlich war. Diese Offenheit begegnet ihr bis heute, nicht nur in Phöben, sondern in ganz Werder.

Für Sabine Ritschel ist Werder mehr als nur ein Wohnort, es ist eine Stadt mit besonderem Charakter. „Die Stadt vereint für sie Natur, Lebendigkeit und ein starkes Miteinander.” Im Sommer zieht es sie oft auf die Insel, wo sie durch die kleinen Gassen schlendert, die Atmosphäre genießt und das besondere Flair der Altstadt auf sich wirken lässt. Sie schätzt die Mischung aus Natur, Stadtleben und Angeboten für junge Menschen.

Weitere Infos zur Baumblütenkönigin sowie zum gesamten Baumblütenfest ... [Mehr [1.186 KB] ]

Presseinfo, Pressemappe, Bilder: Stadt Werder (Havel)

Gymnasium in Werder (Havel)

Gymnasium in Werder (Havel) stärkt Profil mit Neubau und Exzellenzlabel

Starkes Signal für den Bildungsstandort: Mit der Einweihung des Erweiterungsbaus und der Auszeichnung als CertiLingua-Schule hat das Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder (Havel) am heutigen Donnerstag zwei wichtige Schritte zugleich vollzogen. Der Termin fand erstmals in der neuen Schulaula statt – mit Schülern, Lehrern und vielen Gästen. Die CertiLingua-Akkreditierung wurde von Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann übergeben.

„In Brandenburg wird in Bildung investiert – das beweisen wir in Werder gleich doppelt", sagte der Minister. „Erstens gratuliere ich dem Ernst-Haeckel-Gymnasium zur Auszeichnung mit dem Exzellenzlabel CertiLingua. Es würdigt das Engagement im Bereich der Sprachen, zum Beispiel mit Austauschprogrammen und bilingualem Unterricht. Zweitens gratuliere ich der Stadt Werder zur vorausschauenden Entscheidung, das Gymnasium baulich aufzuwerten. Der Neubau fördert eine zukunftsorientierte Lernkultur. In Werder zeigt sich die hohe Wertschätzung des Engagements von Schulleitung und Lehrkräften, für das ich ihnen herzlich danke.“


Mehr Raum für Lernen und Begegnung

Mit dem Erweiterungsbau gewinnt die Schule rund 43 Prozent zusätzliche Fläche. Das neue Gebäude umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 2.800 Quadratmetern. Herzstück ist die Aula für 720 Gäste mit Empore und Bühne, hinzu kommt ein moderner Schultrakt mit acht Unterrichtsräumen.

Bürgermeisterin Manuela Saß beschrieb die Dimension und hohen technischen Standards des Projekts: „Allein das Stahltragwerk der Aula bringt rund 67 Tonnen auf die Waage. Beheizt wird das Gebäude über eine Fußbodenheizung auf rund 1.500 Quadratmetern Fläche. Und mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach kann im Schnitt fast jede zweite Steckdose des Neubaus mit Sonnenenergie versorgt werden.“

Insgesamt wurden rund 12,5 Millionen Euro investiert, davon rund 744.000 Euro aus KfW-Fördermitteln. Die Bauleistungen wurden in 28 Einzellosen europaweit vergeben. „Was mit einer Großbaustelle begann, ist heute ein Ort zum Lernen, zum Begegnen und zum gemeinsamen Erleben. Die Schule gewinnt damit spürbar an Raum“, sagte die Bürgermeisterin.


Schule wächst inhaltlich und international

Neben dem Bau steht die Auszeichnung als CertiLingua-Schule für die fachliche Entwicklung des Gymnasiums. Das europäische Exzellenzlabel wird an Schulen vergeben, die besondere Schwerpunkte bei der Mehrsprachigkeit, im bilingualen Unterricht und in der internationaler Zusammenarbeit setzen. Es bestätigt vertiefte Fremdsprachenkenntnisse sowie Erfahrungen in internationalen Austauschformaten.

Für Schüler eröffnet das Zertifikat zusätzliche Perspektiven, etwa beim Zugang zu internationalen Studienangeboten. Im Land Brandenburg gibt es mit dem Ernst-Haeckel-Gymnasium nun drei CertiLingua-Schulen.

Schulleiter Martin Erdmann betonte die Verbindung des Neubaus mit dem pädagogischen Anspruch: „Die Räumlichkeiten einer Schule sind von enormer Bedeutung. Der Raum als ‚dritter Pädagoge‘ ist immer präsent. Mit diesem Erweiterungsbau mit Aula hat die Stadt Werder (Havel) einen wahrlich besonderen ‚dritten Pädagogen‘ für das Ernst-Haeckel-Gymnasium gebaut.“


Programm zeigt Vielfalt der Schule

Die Einweihung wurde von einem Bühnenprogramm des Gymnasiums getragen. Musikalische Beiträge des Schulchors, der Schülerband, des Lehrerchors und der Musikschule Engelbert Humperdinck, einer Partnerin des Gymanasiums, wechselten sich mit weiteren Programmpunkten ab.

Auch ein Theaterbeitrag, der bekannte Politik-Podcast der Schule sowie Videogrußworte von Partnerschulen aus Dänemark, Frankreich und Neuseeland waren Teil des Programms. Ein eigener Beitrag stellte das CertiLingua-Profil der Schule vor. Zudem informierte der Förderverein über ein Spendenprojekt für einen Bechstein-Flügel, der künftig die Aula bereichern soll.

Für die Stadt Werder (Havel) ist das Neubauprojekt Teil ihrer Bildungsstrategie. Bürgermeisterin Saß: „Diese Investition stärkt die Bildung – und damit die Zukunft unserer Stadt.“

Fotos: Martin Karnbach

Neue Bäume für Werder

Neue Bäume für Werder: 22 Pflanzungen im Stadtgebiet

Die Stadt Werder (Havel) hat in den vergangenen Tagen 22 neue Bäume im Stadtgebiet gepflanzt. Der Schwerpunkt lag im Innenstadtbereich, drei Standorte befinden sich im Ortsteil Glindow.

Gepflanzt wurden unterschiedliche Baumarten an ausgewählten Orten: Eine Roteiche wächst jetzt am Sportplatz Werderwiesen, eine Traubeneiche am Dümichenplatz. Kaiserlinden wurden an der Regattastrecke und auf dem Plantagenplatz gesetzt.

Weitere Pflanzungen erfolgten mit Säulenhainbuchen in der Kemnitzer Straße und in der Dr.-Wolf-Straße sowie mit Rosskastanien in der Puschkinstraße und am Kastanienberg. Eine Baumhasel wurde Am Wachtelberg gepflanzt, Robinien auf dem Spielplatz an der Mühle am Mühlenberg.

Die Auswahl der Baumarten richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. An vielen Straßen sind die Baumscheiben klein und der Platz begrenzt. Dort kommen vor allem klein- bis mittelkronige Bäume oder Säulenformen zum Einsatz. Wo ausreichend Raum vorhanden ist, setzt die Stadt weiterhin auf großkronige Bäume.

Die Planung berücksichtigt die vorhandene Infrastruktur im Untergrund. Soweit keine Leitungen Pflanzungen verhindern, werden an geeigneten Standorten Baumpflanzungen angestrebt.

Hinweise zu Verkehrseinschränkungen

Das 147. Baumblütenfest in Werder (Havel) steht bevor. Zur Durchführung des großen Volksfestes vom 1. bis 3. Mai sind wieder umfangreiche Straßensperrungen im Festbereich der Innenstadt nötig. Über die einzelnen Einschränkungen informiert die Stadt Werder (Havel) in der aktuellen Sonderausgabe des „Werder Kurier“ sowie auf den Internetseiten der Stadt und des Baumblütenfestes.

Wichtig auch für Besucher und Touristen der Stadt: Der Hartplatz steht aufgrund der Aufbauarbeiten und der Durchführung des Rummels ab dem 24. April bis 5. Mai nicht als Parkplatz zur Verfügung. Die Busführung wird während des Volksfestes vom 1. bis 3. Mai angepasst. Die Busse verkehren aufgrund der Sperrungen nicht bis zum Bahnhof, sondern bis zum Gutshof und somit bis an den Rand des Festgeländes. Davon ausgenommen sind die Blütenrundfahrten. In der Adolf-Kärger-Straße, dem Scheunhornweg und der Straße Am Gutshof werden für diesen Zweck Haltverbote eingerichtet, die ab dem 1. Mai, 6 Uhr, gelten.

Bewohner, die im Schicht- oder Bereitschaftsdienst tätig sind, und während der Sperrzeiten auf einen Parkplatz im Innenstadt-Bereich angewiesen sind, können unter Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers eine Sonderparkerlaubnis für einen Ausweichparkplatz beantragen. Die Antragstellung ist bis zum 10. April 2026 an die Straßenverkehrsbehörde der Stadt möglich.

Allen Festbesuchern empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß. Weitere Informationen unter: www.baumbluetenfest.de oder www.werder-havel.de

Haushalt 2026 beschlossen

Mit dem Beschluss des Haushalts 2026 stellt die Stadt Werder (Havel) die Weichen für zentrale Zukunftsprojekte. Die Stadtverordneten beschlossen den Haushalt am 19. März. Im Mittelpunkt steht die wirtschaftliche Entwicklung, zugleich werden Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Sicherheit fortgesetzt.

Schwerpunkt Wirtschaft

Den Schwerpunkt bildet das neue Gewerbegebiet in der Poststraße in Glindow. Für die Erschließung sind 2026 rund 2,75 Millionen Euro vorgesehen. Auf rund 18 Hektar entstehen neue Flächen für Unternehmen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bis 2028. Die Stadt reagiert damit auf die Nachfrage nach Gewerbeflächen und stärkt ihre Wirtschaftskraft.

Schwerpunkt Bildung und Infrastruktur

Weitere Investitionen betreffen Schulen und Kitas sowie die Verkehrsinfrastruktur. Am Ernst-Haeckel-Gymnasium beginnt der Bau eines Parkplatzes für den Erweiterungsbau. Im Straßenbau stehen die Plötziner Straße und die Derwitzer Dorfstraße im Fokus. Zudem beteiligt sich die Stadt am zweiten Bauabschnitt der Eisenbahnstraße. Am Bahnhof wird ein Fahrradparkhaus gebaut.

Schwerpunkt Brandschutz

Auch die Gefahrenabwehr wird gestärkt. Die Freiwillige Feuerwehr erhält einen neuen Gerätewagen. Möglich wird dies durch Mittel aus dem Sondervermögen des Landes. Insgesamt stehen daraus 2026 rund 1,64 Millionen Euro zur Verfügung, die auch weitere Projekte ermöglichen, etwa die Planung für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Derwitz.

Angespannte Haushaltslage

Der Ergebnishaushalt umfasst Erträge von rund 72,8 Millionen Euro und Aufwendungen von 78,1 Millionen Euro. Er weist damit ein Defizit von rund 5,3 Millionen Euro auf, das durch Rücklagen ausgeglichen werden kann. Die Haushaltslage bleibt angespannt, ist aber stabil.
Die Stadt kann ihre Aufgaben erfüllen und wichtige Investitionen umsetzen. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die kommenden Jahre, um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern.

Stadtverordnete beschließen Flächennutzungsplan

Stadtverordnete beschließen Flächennutzungsplan 2040

Die Stadt Werder (Havel) hat ihren Flächennutzungsplan bis zum Jahr 2040 fortgeschrieben. Die Stadtverordneten beschlossen am 19. März das Planwerk, an dem seit dem Jahr 2023 intensiv gearbeitet und diskutiert worden war. Es beschreibt die langfristige räumliche Entwicklung der Kernstadt Werder (Havel) und der Ortsteile Glindow, Töplitz, Bliesendorf, Plötzin, Phöben, Derwitz, Kemnitz und Petzow.

Der Flächennutzungsplan legt fest, wo künftig Wohnbauflächen, Gewerbe, Infrastruktur oder Energieanlagen möglich sind – und welche Landschafts- und Grünräume dauerhaft gesichert bleiben sollen. Der Plan bildet damit den strategischen Rahmen der Stadtentwicklung und die Grundlage für spätere Bebauungspläne.

Wohnbauflächen: Rund 268 neue Wohneinheiten möglich

Ein Schwerpunkt liegt auf der verträglichen Entwicklung neuer Wohnbauflächen. Insgesamt werden rund 14,8 Hektar zusätzliche Wohnbauflächen dargestellt. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Potenzial von etwa 268 neuen Wohneinheiten im Stadtgebiet. Der größte Teil dieser Entwicklung konzentriert sich auf die Kernstadt Werder (Havel) und den Ortsteil Glindow. So liegt ein Entwicklungsschwerpunkt für Wohnbauflächen im Bereich Elisabethstraße / Langer Grund in Glindow. Allein diese Fläche umfasst rund 8,3 Hektar.

In der Kernstadt können weitere Wohnbauflächen unter anderem im Bereich der Moosfennstraße durch kleinteilige Nachverdichtung entstehen. Zusätzlich werden im südlichen Bahnhofsumfeld gemischte Bauflächen dargestellt. Dort können künftig verstärkt Wohnungen, Dienstleistungen und kleinere Gewerbebetriebe kombiniert werden.

Kleinere Bauflächenentwicklungen erfolgen auch in den Ortsteilen. So wird in Plötzin am Bliesendorfer Weg eine Wohnbaufläche von rund 1,4 Hektar dargestellt. Der Flächennutzungsplan verfolgt damit das Ziel, die eingeschränkten Entwicklungsoptionen in den Ortsteilen ausgewogen zu verteilen und neue Wohngebiete vor allem in bestehenden Siedlungsbereichen zu entwickeln und gleichzeitig die Landschaft zwischen den Ortsteilen zu erhalten.

Gewerbeflächen und Photovoltaik

Neben dem Wohnungsbau werden auch Flächen für wirtschaftliche Entwicklung dargestellt. Der größte neue Gewerbestandort entsteht im Ortsteil Glindow. Dort wird eine gewerbliche Baufläche von rund 18 Hektar ausgewiesen. In der Kernstadt sowie in den Ortsteilen Derwitz und Plötzin werden weitere Flächen für gewerbliche Nutzung gesichert.

Der Flächennutzungsplan schafft auch die planerischen Voraussetzungen für den Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu werden im Stadtgebiet mehrere Sonderbauflächen für Photovoltaik dargestellt, die potenziell für Freiflächen-Photovoltaikanlagen geeignet sind. Der Schwerpunkt der Photovoltaikflächen liegt auf landwirtschaftlichen Flächen zwischen den Ortsteilen Glindow, Bliesendorf und Plötzin.

Insgesamt umfasst die im Flächennutzungsplan dargestellte Freiflächen-Photovoltaik rund 126 Hektar. Mehr als die Hälfte davon sind Agri-Photovoltaikflächen mit kombinierter landwirtschaftlicher Nutzung. Für rund sieben Hektar gelten besondere Anforderungen zum Naturschutz.

Landschaft, Klima und Wasser

Parallel zur baulichen Entwicklung sichert der Flächennutzungsplan große Landschafts- und Grünräume. Auch in der Kernstadt werden zum Schutz gesunder Wohnverhältnisse mehrere Flächen ausdrücklich als Grünflächen festgelegt, etwa zwischen Brandenburger und Kemnitzer Straße, zwischen Schwalbenbergweg und Am Plessower See sowie zwischen Kesselgrundstraße und Birkengrundweg. Solche Flächen erfüllen wichtige Funktionen für Klimaschutz, Frischluftversorgung und Naherholung.

Auch Waldflächen werden gesichert oder – etwa westlich der Glindower Poststraße – erweitert. Rund 22 Prozent der Stadtfläche sind Wald. Ein weiteres Ziel des Plans ist der Schutz der Uferstrukturen der Seen sowie der landwirtschaftlichen Freiräume zwischen den Ortsteilen.

Der Flächennutzungsplan nennt außerdem verschiedene Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft, zum Beispiel zum Wasserrückhalt in der Landschaft. Dazu gehören unter anderem Flächen rund um den Großen und Kleinen Plessower See sowie die Havelauen zwischen Töplitz und Göttin.

Langfristiger Rahmen für die Entwicklung der Stadt

Der Flächennutzungsplan zeigt, wie sich Werder (Havel) bis zum Jahr 2040 entwickeln kann. Welche Flächen tatsächlich bebaut und welche Maßnahmen umgesetzt werden können, entscheidet sich erst in späteren Bebauungsplänen und Genehmigungsverfahren.

Mit der Fortschreibung schafft die Stadt einen langfristigen Rahmen für Wohnraum, wirtschaftliche Entwicklung, Energiewende und den Schutz der Landschaft.

2. Kinder- und Jugendbeirat Werder (Havel)

2. Kinder- und Jugendbeirat Werder (Havel) hat sich gegründet

Startschuss für den 2. Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Werder (Havel): 13 Kinder und Jugendliche bringen sich in den kommenden zwei Jahren mit ihren Ideen und Engagement in dem Gremium ein. Die Stadtverordnetenversammlung hat sie in ihrer jüngsten Sitzung offiziell zu Mitgliedern benannt. Die Interessen der jungen Generation vertreten: Zoé, Nora, Viktoria, Fritzi, Mia, Jason Dean, Mara, Carla, Emilia, Lyn, Kjell Levi, Charlotte und Josefine. Sie sind zwischen 11 und 17 Jahre alt.

Am 21. März hat sich der Beirat konstituiert und Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit gesetzt. Auch der Austausch mit der Stadtpolitik soll fortgesetzt werden. „Wir freuen uns, dass der Kinder- und Jugendbeirat seine wertvolle Arbeit mit frischem Wind weiterführt und der Staffelstab übergeben wurde. Ich wünsche den Kindern und Jugendlichen einen guten Start, kreative Ideen und vor allem Spaß“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Der Kinder- und Jugendbeirat kann Ideen und Perspektiven von jungen Menschen in kommunale Entscheidungen einbringen, eigene Projekte umsetzen und Beteiligungsverfahren wie den Zukunftshaushalt beratend begleiten. Interessierte Kinder und Jugendliche sind jederzeit herzlich willkommen, an den Sitzungen des Beirates teilzunehmen.
Weitere Informationen unter: www.werder-havel.de/jugendbeirat

Gemeinsame Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung der DPAG und der Stadt Werder (Havel)

Werder (Havel) hat einen neuen Postservice bekommen. An der Waschstation in der Phöbener Straße 85 steht seit kurzem eine Poststation der Deutschen Post. Bettina Brandes-Herlemann, Regionale Politikbeauftragte für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, hat Bürgermeisterin Manuela Saß das neue Angebot bei einem Vor-Ort-Termin vorgestellt.

Die Poststation ist eine Weiterentwicklung der klassischen Packstation. Sie vereint Brief- und Paketdienstleistungen an einem Ort. Nutzer können dort Briefmarken kaufen, Briefe und Einschreiben versenden, Pakete abgeben und abholen sowie Retouren aufgeben. Ein integrierter Drucker ermöglicht das Ausdrucken von Brief- und Paketmarken direkt am Automaten. Zudem gehört ein Briefkasten zur Ausstattung.

„Viele Menschen sind mit diesem neuen Angebot noch nicht so vertraut“, erklärt Bettina Brandes-Herlemann. „Wir möchten vermitteln, wie einfach die Nutzung ist und welche Möglichkeiten die Poststation bietet. Sie verbindet klassische Postdienstleistungen mit moderner Technik und ist 24 Stunden am Tag und auch am Wochenende verfügbar.“

Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos per EC- oder Kreditkarte. Viele Leistungen können ohne vorherige Registrierung genutzt werden. Alle Poststationen verfügen zudem über eine integrierte Videoberatung, die bei Fragen unterstützt und persönlichen Service ermöglicht.

„Ich freue mich, dass dieses Angebot nun auch in Werder (Havel) besteht“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Die Poststation ergänzt die bestehenden Services und schafft mehr Flexibilität im Alltag. Gerade die Verfügbarkeit rund um die Uhr ist für viele Bürger ein echter Vorteil.“

Seit 2021 führt die Deutsche Post die neuen Poststationen schrittweise ein. Bundesweit sind inzwischen mehrere hundert dieser Automaten in Betrieb. Das Netz soll weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, Postdienstleistungen digitaler und ortsunabhängig zugänglich zu machen. In Werder (Havel) ist es der erste Service dieser Art, darüber hinaus sind im Stadtgebiet noch weitere 5 DHL-Packstationen rund um die Uhr verfügbar.

Im Land Brandenburg gibt es aktuell insgesamt 35 Poststationen. Unter www.postfinder.de können Postkunden nach Eingabe des eigenen Standortes die Adressen und Öffnungszeiten der umliegenden Partner-Filialen und Paketshops, die nächstgelegenen Briefkästen inklusive Leerungszeiten sowie die Standorte der rund um die Uhr erreichbaren DHL-Packstationen und Poststationen abrufen.

Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung

Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung am 20. Juni

Am Samstag, 20. Juni, führt die Stadt Werder (Havel) die nächste Übung am Katastrophenschutzleuchtturm in der Havelauenhalle durch. Die Übung findet zwischen 11 und 14 Uhr in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark als Katastrophenschutzbehörde statt. Erstmals sind auch Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an der Übung zu beteiligen.

Ziel der Übung ist es, das Zusammenspiel der ehrenamtlichen Aktiven im Katastrophenschutzleuchtturm unter einem bestimmten Szenario zu trainieren und zu verstetigen. Das Szenario wird sich wie bei der Bewährungsprobe des Leuchtturms im November 2025 um das Thema Blackout – also um einen großflächigen, langanhaltenden Stromausfall, drehen. Im Ernstfall soll der Katastrophenschutzleuchtturm ein Ort sein, an dem Bürgerinnen und Bürger Informationen erhalten, Notrufe absetzen, Endgeräte laden, mitgebrachtes Essen aufwärmen oder Zugang zu Trinkwasser bekommen können.

Rund 40 freiwillige Beobachter aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes in der Region hatten die erste Übung begleitet und verschiedene Bedürfnisse und Situationen in der besonderen Lage simuliert. Jetzt sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen solchen Testlauf zu begleiten, den Leuchtturm kennenzulernen und sich als Statisten einzubringen. Interessierte können sich bis 30. April 2026 bei Projektleiter Philipp Konopka per E-Mail an p.konopka@werder-havel.de anmelden.

Neben der tatsächlichen Übung der Inbetriebnahme des Leuchtturms wollen Stadt und Landkreis außerdem über die Angebote des Leuchtturms und eine gute Krisenvorsorge im privaten Umfeld informieren. Dabei wird wieder der Werderaner EDEKA-Markt mit Geschäftsführerin Katrin Schneider unterstützen. Gezeigt werden soll unter anderem, welche und wie viele Lebensmittel man für eine stabile Eigenvorsorge benötigt.

Hintergrund: Seit April 2025 ist der Katastrophenschutzleuchtturm in Werder (Havel) mit Unterstützung des Landkreises sowie einer Landesförderung einsatzbereit. Die Havelauenhalle kann in bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen in eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung umgebaut werden. Dafür sorgt ein ehrenamtliches Team, das sich nach einem ersten Aufruf im Januar 2025 gebildet hat.

Um Aufbau und Betrieb der Einrichtung zu trainieren, werden zweimal jährlich Übungen durchgeführt. Für die Stadt Werder (Havel) ist die zuständige Katastrophenschutzbehörde der Landkreis Potsdam-Mittelmark – in besonderen Notlagen ist die Unterstützung der Städte und Gemeinden unabdingbar. „Auch wenn wir natürlich hoffen, nie in eine solche Notlage zu geraten, möchte die Stadt Werder (Havel) hier möglichst gut vorbereitet sein“, sagt Fachbereichs- und Projektleiter Philipp Konopka.

====================================================================

Henry Klix

Auf Anordnung

====================================================================
Stadt Werder (Havel)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eisenbahnstraße 13/14
14542 Werder (Havel)

Tel. (03327) 783 212 · Fax (03327) 443 85 · E-Mail h.klix@werder-havel.de

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen